Gemeinsames Beisammensein mit Thema
Die AG 60plus trifft sich wieder am Donnerstag, den 16. September 2010 um 15:00 Uhr zu seinem monatlichen Treffen in Dunker's Gasthof in 23795 Mözen, Twiete 2, direkt an der Bundesstraße B 432.
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Tagesordnung: Aktuelles
Patientenverfügung und Pflegevollmacht
Kommt alle zahlreich.
Zu diesem Treffen laden wir schon jetzt wieder alle Interessierten aus dem Kreisgebiet herzlich ein. Damit viele an unserer Mitgliederversammlung teilnehmen können, bildet bitte Fahrgemeinschaften. Wir suchen noch GenossInnen, die bereit sind einen Shuttle-Service zur Mitgliederversammlung aufzubauen. Meldet Euch bei Klaus Reeshöft oder bei mir, mailto:nawratil@t-online.de?subject=Shuttleservice%20MV.

Die SPD feiert endlich wieder.
Schmeißt Euch ein bisschen in Schale und laßt uns feiern und tanzen am 23. Oktober 2010 im Speicher in 23827 Wensin. Der Eintritt kostet 20 € und beinhaltet das Essen. Die Getränke müssen selbst beglichen werden.
Interessierte wenden sich bitte an die Veranstalterin, Diane Brügmann in Öhring, telefonisch zu erreichen unter: 04535 1683. Um telefonische Vorbestellung wird gebeten.
PS.: Liebe Genossen, Eure Partnerinen werden sich sehr freuen, wenn Ihr die Damen zum Tanze ausführt.
SPD Gut und sicher leben: Unser Ziel: Mehr gute Beschäftigung für Ältere
Eine gute Beschäftigungslage älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die Voraussetzung für eine gute und gerechte Altersversorgung. Dies ist Kern eines Beschlusses, den das SPD-Präsidium zur Zukunft der gesetzlichen Rente und zum künftigen Renten eintrittsalter gefasst hat: Erst wenn die Hälfte aller 60- bis 64-Jährigen tatsächlich einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht, ist demnach eine Erhöhung des Renteneintrittsalters möglich.
Die Rentenversicherung steht vor großen demografischen Herausforderungen:
- Junge Menschen steigen später ins Arbeitsleben ein und zahlen nicht so lange in die Rentenkasse ein.
- Die Lebenserwartung ist gestiegen und damit auch die Anzahl der Rentenbezugsjahre und die Summe der Rentenzahlungen.
- Weniger sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen für eine größere Zahl Rentnerinnen und Rentner ein.
Aber auch Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt haben Auswirkungen auf die Rente:
- Lediglich 21,5 Prozent der 60- bis 64-Jährigen gehen heute einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach.
- Ein ausufernder Niedriglohnsektor und geringe Lohn- und Gehaltssteigerungen bedeuten weniger Einnahmen für die Rentenversicherung.
- Niedrige Löhne und prekäre Beschäftigung führen dazu, dass die Gefahr von Altersarmut steigt.
Altersarmut bekämpfen – den demografischen Wandel gestalten
Aus Sicht der SPD sind deshalb folgende Maßnahmen notwendig, um Altersarmut vorzubeugen, den demografischen Wandel zu meistern und die soziale Altersvorsorge zu sichern:
- Gute Löhne und ein gesetzlicher Mindestlohn sind wesentliche Voraussetzungen für angemessene Renten.
- Bevor das Renteneintrittsalter schrittweise angehoben werden kann, muss eine Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen von mindestens 50 Prozent erreicht werden.
- Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit hoher körperlicher oder psychischer Arbeitsbelastung müssen flexibel in Rente gehen können, ohne damit größere Renteneinbußen in Kauf zu nehmen.
- Die Arbeitgeber sind gefordert, mehr Ältere versicherungspflichtig zu beschäftigen.
- Flexible Übergänge wie Altersteilzeit oder Teilrente müssen gestärkt werden.
- Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften müssen den Rahmen für ein gutes Arbeitsklima und gute, leistungsgerechte Bezahlung der Arbeit sorgen
Quelle: SPD-Bundesvorstand 25.08.2010
Sommerinterview mit Sigmar Gabriel
"Mehr Flexibilität beim Renteneintritt"
Link zum Interview:
ARD - Bericht aus Berlin - Sommerinterview
Rente mit 67 auf dem Prüfstand
Schwarz-Gelb redet Erwerbslage Älterer schön
Die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze für den Renteneintritt auf 67 Jahre ist in
der Diskussion. Mit geschönten Zahlen über die Erwerbsbeteiligung von über 60-Jährigen
versucht CDU-Arbeitsministerin von der Leyen eine ernsthafte Überprüfung dieser
Entscheidung zu verhindern. Sie missachtet damit ihren gesetzlichen Auftrag.
Die SPD hatte gesetzlich durchgesetzt, dass die Bundesregierung erstmals in diesem Jahr
durch einen Bericht überprüfen und bewerten muss, ob die Voraussetzungen vorliegen, die
Altersgrenze anzuheben. Hintergrund war, dass ein Einstieg in die Rente mit 67 nur dann
vertretbar ist und erfolgen soll, wenn es auch genug Arbeit für Ältere gibt. Frau von der Leyen
legt sich jetzt schon fest, ohne den Bericht veröffentlicht zu haben. Sie hält stur an der
Anhebung der Regelaltersgrenze fest. Ihre Behauptung, 40 Prozent der 60- bis 64-Jährigen
seien erwerbstätig, wird durch Zahlen ihres eigenen Ministeriums nicht gedeckt.
Die Fakten:
- Von den 60- bis 64-Jährigen waren 2008 nur gut ein Drittel erwerbstätig. Darunter sind
aber unter anderem auch Selbständige, Beamte und Mini-Jobber.
- Die Quote der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug bei den 60- bis
64-Jährigen nur 21,5 Prozent, bei den 64-Jährigen sogar nur 9,9 Prozent. Dies sind Zahlen,
die das Arbeitsministerium erst im Juni herausgegeben hat.
Wir wollen mehr gute Arbeit für Ältere
- Die Erwerbsbeteiligung Älterer ist in den letzten zehn Jahren gestiegen. Das ist vor allem
ein Erfolg sozialdemokratischer Arbeitsmarktpolitik. Dieser Kurs muss fortgesetzt werden.
Wir brauchen die Erfahrungen und Kenntnisse älterer Beschäftigter.
- Wir brauchen gerade für Ältere mehr sozialversicherungspflichtige, gut bezahlte und
altersgerechte Arbeitsverhältnisse.
- Wir müssen uns zunächst darum kümmern, das tatsächliche Renteneintrittsalter weiter
an die gültige Altersgrenze für den abschlagsfreien Renteneintritt heranzuführen. Das
tatsächliche durchschnittliche Renteneintrittsalter liegt zur Zeit bei 63,2 Jahren und damit
deutlich unter dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren.
Die vorgesehene Überprüfung der Arbeitsmarktlage Älterer muss ernst genommen werden.
Wir brauchen keine schön gefärbten Zahlen, sondern bessere Chancen für ältere
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf gute und sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung. Eine Anhebung der Altersgrenze bei der Rente darf nicht an der Realität des
Arbeitsmarktes vorbeigehen.
Quelle: SPD-Bundesvorstand - 12.08.2010
Gemütliches Beisammensein am 15. Juli 2010
Die AG 60plus traf sich wieder am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 15:00 Uhr zu seinem monatlichen Treffen in Dunker's Gasthof in Mözen.
SPD Sommerfest im Erlebnispark Trappenkamp am 11. Juli 2010
Die AG60plus nahm auch dieses Jahr wieder am Sommerfest des SPD-Landesverband teil. Ihr ward wieder alle herzlich eingeladen. Fotos dazu findet Ihr unter anderem unter "Übersicht/Aktionen/Sommerfest 2010".

Mitgliederversammlung am 17. Juni 2010
Die AG 60plus traf sich diesmal am Donnerstag, den 17.Juni 2010 wieder um 18:00 Uhr zu seiner monatlichen Mitgliederversammlung im neuen Kreisbüro in Norderstedt in der Ochsenzoller Straße 116.
Wichtigster Tagesordnungspunkt:
Wahl der Delegierten zur Landesdelegiertenkonferenz in Neumünster, Holstenhalle am 22. September 2010.
Leider kamen zu diesem Treffen nicht genügend Mitglieder, sodaß im August erneut zur Versammlung geladen werden muß, um die Delegierten zur Landeskonferenz zu wählen.
SPD-Büro Norderstedt - SPD podium
Gesundheitspolitik am Patienten vorbei - Kostensenkung bringt für Rentner und Arbeitnehmer Mehrkosten und Armut
Die Kostenpauschale in der Krankenversicherung scheint vom Tisch zu sein, nach dem Einspruch Regierung Bayerns. Doch es wird weiterverhandelt. Denn es sollen die Arbeitskosten ja nicht steigen. Doch was bedeuten für den Bürger die diskutierten Modelle, entweder der Arztbesuch wird pro Besuch teurer oder er muß monatlich mehr Beitrag zahlen. Beamte und Bürger oberhalb der Bemessungsgrenze werden nicht zur Kasse gebeten.
Im Kreis Segeberg haben wir aber noch ganz andere Probleme. Ärzte im ländlichen Raum geben auf bzw. jüngere treten gar nicht erst an, da sie nicht gerecht entlohnt werden. Bei den Kosten für das Rettungswesen drücken die Krankenkassen bei den Kostenpauschalen in Richtung Existenzminimum. Der ländliche Raum wird abgekoppelt.
Statt bei den Kosten für die Verwaltungen im Gesundheitssystem zu sparen, überlegen sich Vorstände und Beiräte in den Krankenkassen, wie ihnen der Abschied aus den Krankenkassen versüßt werden können, da die Anzahl der Krankenkassen endlich reduziert werden. Aber 150 verschiedene sind immer noch eine zuviel.
Dem Rentner bleibt somit nicht anders übrig, als hinter den Ärzten und dem Krankentransport hinterher zuziehen und bei Bekleidung und Ernährung zu sparen. Für die, die kein ausreichendes Einkommen haben, heißt dieses, verminderte Gesundheitsversorgung oder Tod auf Raten. Im ländlichen Raum droht Altersarmut.
Aber auch die Gemeinden an den Aufbauachsen werden Mehrkosten haben von den Rentnern, die zu Ihnen ziehen. Hohe Steueraufkommen und Krankenkassenbeiträge werden die Rentner spätestens in 20 Jahren in die Altersarmut zwingen. Somit kommen auf die Kommunen weitere Kosten hinzu.
Auf der anderen Seite zwingen die Sparpläne des Landes und der hohe Verschuldungsgrad der Kommunen, den Kreis und die Gemeinden, die sogenannten freiwilligen Leistungen, inbesondere auf dem sozialen Sektor, einzuschränken.
Die SPD AG60plus fordert von den Politikern, insbesondere auf der Landes- und Bundesebene, eine Politik mit Augenmaß zu machen und nicht nach dem Rasenmäherprinzip und nicht zu Lasten der Kinder, Jugendlichen, Arbeitslosen und Rentnern. Die Verteilungsschlüssel im Rahmen des Finanzausgleiches zwischen Bund, Länder und Kommunen müssen dringend überarbeitet werden. Fläche, Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft müssen mehr Berücksichtigung finden.
Sparpläne der Landesregierung – Auswirkungen auf den Kreis
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus fordert die Abgeordneten im Kieler Landtag auf, die Beschlüsse der Landesregierung genauesten zu prüfen, bevor sie zustimmen. Unsere Befürchtungen sind eingetreten.
Der Beschluß Teile der Universität und der Fachschule Lübeck zu veräußern, führt zu einem massiven Imageverlust des Standortes Lübeck. Davon sind auch Arbeitsplätze im Kreis Segeberg betroffen. Einige Forschungsprojekte des Forschungsinstitutes in Borstel der Leibniz-Gemeinschaft sind von den Auftraggebern schon in Frage gestellt worden, da sie in Kooperation mit Lübeck durchgeführt werden bzw. sollen.
Das gleiche gilt auch für den Verkauf der AKN und der Tochtergesellschaften in Kaltenkirchen. Hier sind über 800 Arbeitsplätze in und um Kaltenkirchen gefährdet. Ein auswärtiger Investor hat kein Interesse am Standort Kaltenkirchen. Sollte der Käufer DB-Ag heißen, würden die Arbeitsplätze nach Hamburg-Ohlsdorf und nach Süddeutschland abwandern. Da Kosten ständig gesenkt werden müssen, werden die Mitarbeiter aus Kaltenkirchen an den anderen Standorten keinen Arbeitsplatz finden. Ihre Arbeit werden die Mitarbeiter an den anderen Standorten übernehmen.
Die weiteren Kürzungspläne gehen zu Lasten der Kinder, Jugendlichen und der Bildung. Genau der Bereich, wo am wenigsten gekürzt werden dürfte, denn er ist unsere Zukunft. Die qualifizierten, arbeitenden Jugendliche zahlen die Renten der jetzigen Rentner. Nur Unternehmen vor Ort und ihre Arbeitnehmer sorgen für eine Absicherung der Einkommen der Kommunen im Kreise Segeberg.
27. Mai 2010 - Fahrt in die Hansestadt Lübeck zum Willy-Brandt-Haus
Wir besuchten das Willy-Brandt-Haus in Lübeck am 27. Mai 2010. Treffpunkt war der ZOB in Bad Segeberg. Abfahrt 09:00 Uhr. Mit dem Schnellbus ging es zur Hansestadt Lübeck. Nette Menschen in rotem Dress halfen uns am ZOB in Lübeck den richtigen Bus zum Koberg (Hospiz zum Heiligengeist) zu finden. Dort angekommen ging es zum Günther-Gras-Haus (Eintritt 5,-- € pro Person). Danach besuchten wir die sehr interessante Ausstellung im Willy-Brandt-Haus. Anschließend gingen wir in den Kartoffelkeller im Heligengeisthospiz, um uns zu stärken. Über den Markt und das Holstentor ging es zurück zum ZOB und zur Heimfahrt nach Segeberg.

Im Hof des Willy-Brandt-Hauses

Auf der Terasse des Kartoffelkellers im Heiligengeisthospiz
Mitgliederversammlung am 20. Mai 2010
Die AG 60plus traf sich wieder am Donnerstag, den 20. Mai 2010 wieder um 15:00 Uhr zu seiner monatlichen Mitgliederversammlung in Dunker's Gasthof in Mözen.
Auf dieser Sitzung wurden die Aktionen aus dem Mai beleuchtet. (Näheres dazu in den anschließenden Artikeln zum Nahverkehr). Zum anderen bereiten wir die Fahrt nach Lübeck vor. Einige Bemerkungen zum barrierefreien Reisen findet in den darauffolgenden Artikeln.
S-Bahn von Kaltenkirchen nach Hamburg
Der Arbeitskreis S-Bahn Kaltenkirchen - Hamburg, bestehend u.a. aus Bürgermeistern des Kreises Segeberg, will uns weis machen, daß im Jahre 2018, die Hamburger S-Bahn von Kaltenkirchen nach Hamburg-Hauptbahnhof bzw. Hamburg-Airport fährt, siehe Pressemeldungen dieser Tage.
Wer den Nahverkehrsplan des Kreises Segeberg 2008-2012 sowie den Landesentwicklungsplan für den Schienenpersonennahverkehr des Landes Schleswig-Holstein, sowie die Kommentare dazu, kennt, wird sehr erstaunt sein. Dort steht nur etwas von einem zweigleisigen Ausbau bis Kaltenkirchen ohne Oberleitung. Der Ausbau bis Neumünster ist in Frage gestellt. Bei der letzten Ausschreibung viel die Entscheidung in Kiel gegen die S-Bahn-Hamburg GmbH für die AKN. Eine der Begründungen für die Entscheidung die Kostenfrage.
Insider stellen zudem die Frage nach der baulichen Infrastruktur. Die Bahnsteige, mit Ausnahme die Tunnelbahnhöfe Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen, sind nur für Sechs-Wagen-Züge der AKN geeignet. Die längeren Züge der S-Bahn-Hamburg sind zu lang. Zum anderen ist die Mindestlänge bei den Duo-System-Zügen 6 Wagen, 2 festgekoppelte Triebwageneinheiten à 3 Wagen. Probleme gibt es zu dem in den Abschnitten, die zusammen mit der Nordbahn, den Fahrzeugen auf den Reststrecken der AKN.
Außerdem ist die Behindertengerechtigkeit auch weiterhin in Frage zu stellen. Der Abstand der Fahrzeugkante zur Bahnsteigkante soll größer als 21 cm sein, also Sturzgefahr. Reisen ohne fremde Hilfe ist auch dann nicht möglich.
Doch die finanziellen Fragen werden die größten sein. Die Landespolitiker mahnen zur Genügsamkeit u.a. wegen der Finanzkrise, dem bereits bestehenden Verschuldungen der Kommunen und des Landes und der Deckelung durch das Verschuldungsverbot nach 2012. Selbst wenn der Bund etwas zuschießt, muß das Land eine Cofinanzierung von mindestens 30% der Mittel garantieren. Doch wo kein Geld ist, kann auch nichts garantiert werden.
Also müssen Projekte, die bereits eine Zusage haben, auf ihre Mittel verzichten. Wer wird das sein?
Schon jetzt sollen die Kinder auf das kostenfreie Essen im dritten Kindergartenjahr verzichten. Der Kreisanteil an der Schülerbeförderung sollte bereits im letzten Kreishalt gestrichen werden. Die jetzige politische Konstellation im Kieler Landtag läßt nicht gutes ahnen. Kinder, Jugendlich und Behinderte sowie der Bildungssektor werden wieder die Zeche bezahlen müssen.
Außeracht gelassen ist dabei auch noch die Frage der Abstimmung mit der Hansestadt Hamburg.
Die Vorstände der AKN und der Hambrger Hochbahn passen zur Zeit nicht in die politische Landschaft. Führende Politiker auf beiden Seiten haben es uns bereits spüren lassen. Die durchgehenden Züge der AKN zum Hamburger Hauptbahnhof wurden gestrichen. Uns wurde vorgegaukelt, daß die Fahrzeuge der AKN nicht kompatibel seien. Kenner der Szene wissen aber, daß die Strecke von Eidelstedt bis zum Haltepunkt Hamburg-Airport für die AKN signalisiert sind, also die AKN könnte durchfahren. Für die Laien sei noch daraufhingewiesen, die AKN fährt im Tunnel mit Gleichstrom. Der Diesel ist abgeschaltet. Die Kupplungen der Triebwagen sind S-Bahn-Hamburg kompatibel.
Im Klartext führende Politiker tragen ihren Kleinkrieg auf den Schultern der Bürger aus.
Größere Triebwagen für die Strecke Neumünster - Bad Segeberg - Bad Oldesloe
Wie wir den Lübecker Nachrichten entnehmen konnten, soll ab 2011 auf der Strecke Neumünster - Bad Oldesloe größere Triebwagen der Bauart LINT verkehren. Auch hier stellen die Redakteure berechtigte Fragen zur Tauglichkeit der Infrastruktur.
Schon jetzt muß der Fahrzeugführer die Bahnsteiglänge gut im Auge haben sowie die vielen Fahrgäste auf den Bahnsteigen. Für mehr Fahrgäste sind die Bahnsteige zu schmal. Im Falle behinderter Fahrgäste sind zwar die Bahnsteigrampen behindertengerecht, was aber wenn mehre Rollstullfahrer mitfahren wollen und die Rampen ausgefahren werden sollen. Fahrgäste sind sehr ungeduldig und undiszipliniert.
Barrierefreies Reisen im Kreis Segeberg eine Utopie?
Wenn man in die abgeschlossenen Verträge schaut, kommt der Leser aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Verkehrsunternehmen haben bis 2020 Zeit ihre Busse auf die Niederflurvariante umzustellen. Für die ‚Autokraft’ sollen dann 90% aller Busse umgestellt sein. ‚Storjohann’ oder ‚die Linie’ muß bis zum diesem Zeitpunkt erst 50% seiner Busse umgestellt haben. Die Subunternehmen von Autokraft sollen laut SüdholsteinVerkehrsservicegesellschaft (SVG) den Vorgaben für ‚Autokraft’ unterliegen. Das Gebot der Niederflurbusse gilt ‚selbstverständlich’ nicht für den Schülerverkehr. Zum anderen ist es selbstverständlich das Behinderte sich vorher telefonisch anmelden. Wieso selbstverständlich?
Wie erleben die Bürger die Realität? Nach 19:00 Uhr fahren auf vielen Strecken Subunternehmen mit Hochdeckern oder alten Reisebussen. Also ist klettern angesagt. Personen mit Gehhilfe oder Rollstuhlfahrer haben keine Chance mitgenommen zu werden.
Es ist zwar richtig, dass ein Großunternehmen, wie 'Autokraft' seinen Fuhrpark schneller umstellen kann als ein Kleinunternehmen. Doch 'PVG', 'VHH' und 'HHA' fahren schon die dritte Generation von Niederflurbussen. Die vorangegangenen Versionen sind schon lange auf dem Gebrauchtwagenmarkt erhältlich.
Aber es ist nun einmal billiger Reisebusse als Lückenbüßer im Linienverkehr einzusetzen. „Die Behinderten und Gehbehinderten sind ja vom Himmel gefallen“.
Ich frage mich, wer hier naiver ist. Der Autor oder die Abgeordneten bzw. die Beiräte?
Die Antworten der Verkehrsträger sind nicht sehr ermutigend. Statt konkreter Angaben zu den umgestellten Linien zu machen, z.B. Linie 7550 (Bad Segeberg – HH-Ochsenzoll), Linie 7600 (Bad Bramstedt – Bad Segeberg) oder Linie 7650 (Bad Segeberg – Hansestadt Lübeck), wird auf die angestrebten Prozentzahlen verwiesen.
Festzustellen bleibt: Auf der Aufbauachse Norderstedt – Kaltenkirchen – Bad Bramstedt fahren Niederflurbusse sogar mit Einsteighilfe. Auch im Stadtverkehr sind Niederflurbusse anzutreffen. Die 'Autokraft' hat nur noch Überlandbusse in der Niederflurvariante im Einsatz. Die Gelenkbusse sind sogar mit Einsteighilfe ausgestattet. Im Schülerverkehr der Autokraft sind sie auch schon anzutreffen.
Was tut der ältere Bürger? Er folgt dem Jüngeren und zieht weg nach Westen oder in den Raum Segeberg – Wahlstedt – Trappenkamp. Denn er findet dort seine Fachärzte und altersgerechte Reisemöglichkeiten. Der ländliche Raum verkommt zur Agrarindustrie bzw. zum Museum. Ich nenne so was, verfehlte Strukturpolitik.
Welche Probleme der Behinderte im Schienenpersonennahverkehr hat, habe ich weiter oben abgehandelt.
Ich hoffe, diese Zeilen führen bei den Verantwortlichen zum Umdenken.
Bericht von der Mitgliederversammlung am 15. April 2010 und geplante Aktionen im Mai
Am Donnerstag, den 15. April 2010, haben wir uns wieder in Dunkers Gasthof in Mözen, wie an jedem 3. Donnerstag im Monat, getroffen.
Nach kurzer Gesprächsrunde, in der wir die aktuelle Situation durchgesprochen haben, wandte sich die Runde dem Thema des Tages zu, „Aktionen zum Tag des älteren Menschen“ am 05. Mai 2010.(Europa)
„Barrierefreies Leben". Ein Schwerpunkt dabei war, „kann ich als gehbehinderter Mensch als Rollstuhlfahrer mich im Kreis Segeberg ohne Hilfe bewegen“. Wir wollen zu diesem Thema Aktionen durchführen, dafür haben wir Betroffene als Informanden über die Mißstände im Kreis und als Mitgestalter am Aktionstag gewonnen. Wir wollen unseren Mitmenschen im Alltag und in der Politik ihre Gleichgültigkeit vor augenführen.
Eine der Aktionen findet in Zusammenarbeit mit den Verbänden in Bad Segeberg am 05.05.2010 um 10:00 Uhr auf dem Markt statt. Motto "jedem Po sein Klo". Laßt Euch überraschen. Außerdem werden in dieser Woche Aktionen in Trappenkamp stattfinden. Übrigens ist der 05. Mai 2010 der europäische "Tag der behinderten Menschen/ Day of the disabled persons".
Außerdem wird in diesem Zusammenhange eine Anfrage an die Verkehrsträger, den Kreis und die Kommunen gerichtet.
Die Arbeitsgemeinschaft AG60plus begrüßt das Engagement von der Stiftung „menschen mobil“ und von „Kalkberg-Reisen“, die alters- und behindertengerechte Reisen anbieten in behindertengerechten Bussen.
SGB II - Sanktionen statt Abbau von Barrieren
Mit Bedauern hat die Arbeitsgemeinschaft zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Regierung weiter an der Sanktionspolitik festhält. Nach Meinung der Arbeitsgemeinschaft sollten die Ursachen bekämpft werden, auch wenn dieses Ländersache bzw. Kommunalsache ist.
Kinder und Jugendliche, die von Eltern und Schule richtig auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden, sind auch keine Problemfelder. Ausreichend Hort- und Kindertagesstättenplätze mit genügend Personal können ein Fundament bilden für die Förderung von lese- und lernschwache Kinder, Kindern aus Familien mit geringen Deutschkenntnissen und Problemkindern. Der Besuch sollte bei diesen Kindern Pflicht sein und von der Algemeinheit finanziert.
KETTENreAKTION
AG 60plus rief auf zur ′Kettenreaktion′ und viele kamen. Wir mußten einen Bus zusätzlich charten.
Wir schlossen uns der bundesweiten Aktion der Menschenkette von Krümmel nach Brunsbüttel an. In Schenefeld bildeten wir eine geschlossenen Block, alle die aus dem Kreise Segeberg kamen.
Näheres unter ′www.spd-schleswig-holstein.de′, sowie unter ′www.anti-atom-kette.de′
Die Arbeitsgemeinschaft 60plus begrüßt die Entscheidung des Bundestages zur Jobcenterreform
Die Arbeitsgemeinschaft AG60plus des Kreises Segeberg begrüßt die Entwicklung auf dem Gebiete der Grundsicherung. Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Die Grundsicherung muß den tatsächlichen Gegebenheiten angepaßt werden. Bedauerlich ist, daß der Kreis der "Optionsgemeinden" weiter ausgedehnt wurde.
Die Arbeit der ARGEN und Jobcenter hat sich gerade in den letzten Jahren bestens bewährt. Gerade ältere haben wieder eine Perspektive erhalten, sodaß sie das Rentenalter von 67 Jahren im Arbeitsprozess erreichen und nicht von der "Stütze" leben müssen. Denn anerkannt zu sein als vollwertige Kräfte ist gerade für diese Menschen ihr Lebensinhalt.
Weiterhin im Arbeitsprozess zu stehen hat noch einen kleinen Nebeneffekt, die Rente mit 67 Jahren ist in der Regel ein Drittel höher als die mit 60 Jahren. Wer vor dem 60. Lebensjahr noch 10 Jahre arbeitslos war, bekommt dann nur noch eine Minimalrente in Höhe der Grundsicherung, also "Hartz IV" und dass bis zum seinem Lebensende. (Näheres auf der nächsten Seite "Jobcenterreform")
Mitgliederversammlung am 18. März 2010 um 15:00 Uhr in Dunker's Gasthof in Mözen.
„Spätrömische Dekadenz – Das Abbild Bedürftiger in den Medien und der Politik“
Die AG 60plus traf sich wieder am Donnerstag, den 18. März 2010 wieder um 15:00 Uhr zu seiner monatlichen Mitgliederversammlung. Thema wird sein „die spätrömische Dekadenz und der Umgang mit den Bedürftigen in den Medien“. Ein Schwerpunkt dabei war, wie setz ich mich als Betroffener zu Wehr bzw. wie gehe ich damit um.
Auszug aus der Pressemitteiung vom 05. März 2010:
Am Donnerstag, den 18. Februar 2010, haben wir uns wieder in Dunkers Gasthof in Mözen, wie an jedem 3. Donnerstag in jedem Monat, getroffen.
Nach kurzer Gesprächsrunde, in der wir die aktuelle Situation durchgesprochen haben, wandte sich die Runde dem Thema des Tages zu, dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Reinhold Nawratil referierte über die Hintergründe der Planung des Aus- und Umbaues des ÖPNV unter Einbeziehung der Arbeit des ÖPNV-Beirates, der Südholstei-nischen Verkehrsservicegesellschaft (SVG) und der Landesverkehrsservicegesellschaft (LVS) sowie die Einflussmöglichkeiten auf die Entscheidungen.
Für den Ausbau des Schienenpersonennahverkehr ist vorrangig die Landesregierung zuständig. Sie fast die Entschlüsse auf grund des Landesentwicklungsplan LEP. Dieses betrifft in erster Linie die Strecke Bad Oldesloe – Bad Segeberg – Neumünster und Neumünster – Kaltenkirchen – Hamburg. Aufgrund der prognostizierten Zahlen ist für den Bereich Neumünster, Kaltenkirchen-Land, Kisdorf-Land, Rickling und Bordesholm, soweit es Kreisgebiet Segeberg betrifft, mit keinem bzw. sehr geringem Wachstum der Bevölkerung zu rechnen, bei einigen Orten sogar mit Bevölkerungsabbau. Deshalb sieht das Land keine Notwendigkeit zum zweigleisigen Ausbau der Strecken bis 2025. Der Ostkreis, für den ähnliches prognostiziert wird, wird hierbei nicht in Betracht gezogen.
Gleiches gilt für den Ausbau des Straßenpersonennahverkehr (Busverkehr). Für diesen Sektor ist der Kreis verantwortlich. Einzig der Bereich Norderstedt – Kaltenkirchen (Aufbauachse) wird als entwicklungs- und ausbaufähig angesehen. Eine Notwendigkeit der Anpassung des Abendverkehr im ländlichen Raum wird nicht als notwendig angesehen.
Die Arbeitsgemeinschaft SPD60plus bleibt weiterhin bei ihren Forderungen:
Die Problematik, dass ältere Menschen im Kreis Segeberg auf grund das schwach entwik-kelten Personennahverkehr spät nachmittags und abends nicht mobil sein können, ist damit nicht gelöst.
Wir fordern deshalb, weiterhin den ÖPNV-Beirat, die SVG und den HVV auf, den Fahrplan so umzugestalten, dass nach Beendigung der kulturellen Veranstaltungen in den Zentralen Orten Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Norderstedt eine Rückfahrgelegenheit per ÖPNV in die Dörfer eingerichtet wird. In dieses Konzept ist auch der kulturelle Mittelpunkt Katten-dorf mit einzubeziehen.
Einzig die Bevölkerungsentwicklung zur Grundlage der ÖPNV-Planung zu nehmen, war den Teilnehmer zu gering. Die Arbeitsgemeinschaft ruft dazu auf, Druck auf die politischen Entscheidungsträger in Kommunen, Kreis und Land auszuüben dem Ausbluten des ländlichen Raumes massiv entgegenzutreten. Wer Bildungs-, Kultureinrichtungen, gesundheitliche und verkehrstechnische Infrastruktur vernachlässig bzw. zerschlägt, sorgt massiv für den Untergang des ländlichen Raumes. Dieser Raum ist für die Lebensmittelerzeugung und als Naherholungsraum für die Ballungszentren von größter Notwendigkeit.
Soll der sanfte Tourismus gestärkt werden, muss der ÖPNV nachziehen. Der Tourist muß eine Infrastruktur vorfinden, die seinem städtisch geprägten Umfeld annähernd entspricht. Er kann nichts mit Anrufsammeltaxis und Bürgerbussen mit 1 stündiger Voranmel-dung anfangen. Für ihn müssen die Busse nach Plan fahren ohne Anmeldung.
Der sanfte Tourismus ist eine Möglichkeit die Abwanderung zu stoppen.
Zum anderen besteht eine dringende Notwendigkeit die älteren Menschen so mobil zu machen, dass sie ohne Unterstützung ihrer Angehörigen ihre dringendsten Bedürfnisse erledigen können, wie Einkauf, menschliches Miteinander und Arztbesuch.
Gute Nachbarschaft und Hilfestellung im Alltag kann älteren Menschen die Angst vorm Leben außerhalb der „eigenen vier Wände“ nehmen.
Es ist an der Zeit zum Umdenken überzugehen.
Mitgliederversammlung am 18. Februar 2010
Die Problematik, daß ältere Menschen im Kreis Segeberg auf grund des schwach entwickelten Personennahverkehr spät nachmittags und abends nicht mobil sein können, ist der Schwerpunkt der nächsten Veranstaltung. Dabei soll auch die Arbeit des ÖPNV-Beirates, der Südholsteinischen Verkehrsservicegesellschaft(SVG) und der Landesverkehrsservicegesellschaft(LVS) sowie die Einflussnahme auf die Entscheidungen beleuchtet werden.
Die AG 60plus trifft sich am Donnerstag, den 18. Februar 2009 wieder um 15:00 Uhr zu seiner monatlichen Mitgliederversammlung. Thema wird sein „Wie komme ich mit dem Bus oder Bahn zu einer kulturellen Veranstaltung in Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Kattendorf oder Norderstedt und wieder nach Hause zurück“ „Welche Möglichkeiten bestehen, um dieses zu ändern bzw. zu verbessern“.
Zu der wir schon jetzt wieder herzlich einladen.
Damit viele an unserer Mitgliederversammlung teilnehmen können, bildet bitte Fahrgemeinschaften. Wir suchen noch GenossInnen, die bereit sind einen Shuttle-Service zur Mitgliederversammlung aufzubauen. Meldet Euch bei Klaus Reeshöft oder bei mir, mailto:nawratil@t-online.de?subject=Shuttleservice%20MV.
Mitgliederversammlung am 21. Januar 2010
Wir trafen uns, wie jeden dritten Donnerstag im Monat, in Dunker′s Gasthof in Mözen an der B432.
Nach kurzer Gesprächsrunde, in der wir die aktuelle Situation durchgesprochen haben, wandte sich die Runde dem Thema des Tages zu, der Behandlung unserer Anträge auf dem Kreisparteitag so wie dem außerordentliche Landesparteitag in Neumünster, der am 06.02.2010 stattfand. Die Anwesende sprachen sich für die Unterstützung von Ralf Stegner aus, sowie für die angestrebte Einbindung aller Mitglieder in den Diskussionsprozeß.
Die Erhöhung der Delegiertenzahl ist eine Möglichkeit.
Daß der Kreisparteiausschuß sich mit der Thematik Sozialpolitik sowie den Problemen, die durch ‚Harz IV’ entstanden sind, intensiv auseinander setzen wird, wurde begrüßt. Die AG60plus Kreis Segeberg hofft, daß sich daraus weitere Schritte auf Kreis- und Landesebene entwickeln werden, damit die Jobcenter eine bessere Arbeitssituation und die betroffenen Bürger eine optimale Betreuung vorfinden.
Als Themenschwerpunkte für das Jahresprogramm hatten wir im Dezember 2009 herausgearbeitet:
- das Leben im Alter
- kostenlose Bildung für alle, vom Kleinkind bis zum ‚Zweiten Bildungsweg’ und der Weiterqualifizierung, um das Arbeiten im zweiten und dritten Lebensabschnitt zu gewährleisten
- bezahlbare, umweltschonende Energie für uns und die nachfolgenden Generationen.
Um diese Themen besser bearbeiten zu können, wollen wir Arbeitsgruppen bilden, in denen das Thema intensiv bearbeitet wird. Wir würden uns freuen, wenn viele dazu beitragen werden.
Die Anträge des Landesparteitages findet ihr unter http://www.spd-schleswig-holstein.de/docs/1263220564_L1.pdf .

