SPD: Tempo 30 in der Innenstadt – Landwegsanierung muss genutzt werden, die Inne

Veröffentlicht am 18.07.2017, 13:03 Uhr     Druckversion

Bad Bramstedt. Die SPD spricht sich dafür aus, die für 2018 anstehende Straßensanierung im Landweg zu nutzen, auch im Landweg von der Kirche bis zur Einmündung Kieler Berg einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit Tempo 30 zu schaffen

Ortsvereinsvorsitzender Klaus-Dieter Hinck: „Da die Kanäle und Hausanschlüsse saniert werden müssen, werden umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich. Da wäre es gut, wenn bei der Wiederherstellung der Straße und der Wege gleich an unser Ziel gedacht wird, auch im Landweg einen attraktiven Einkaufsbereich zu schaffen. Das wird sinnvoller Weise mit einer Verkehrsberuhigung einhergehen, um die Verhältnisse für das Miteinander von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern verbessern.“

 

Diese Ziele hat die Stadt – also alle Parteien übereinstimmend - in ihren bisherigen Beratungen zur Entwicklung der Innenstadt mehrfach formuliert. Die SPD sieht allerdings Anlass, darauf noch einmal hinzuweisen, da es bei der Verkehrsaufsicht des Kreises Segeberg Vorbehalte geben soll, in diesem Bereich Tempo 30 zuzulassen.  

„Das wäre aus unserer Sicht völlig unverständlich,“ so Hinck, „das ist jetzt eine Chance, die sich über Jahrzehnte nicht wieder bieten wird oder nur mit neuem, hohem Kostenaufwand. Es wäre ein Stück weit unverantwortlich, die Gelegenheit nicht zu ergreifen.“

 

Die Bedenken der Kreisverkehrsaufsicht kann die SPD zudem nicht nachvollziehen. Pressesprecher Jan-Uwe Schadendorf: „In der Ulzburger Straße in Norderstedt, einer viel befahrenen Landesstraße, sind 2015 verkehrsberuhigte Bereich eingerichtet worden. Norderstedt gehört ebenso zum Kreis Segeberg wie Bad Bramstedt. Es wäre für uns nicht nachvollziehbar, wenn man die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches in den Hauptgeschäftszonen in Bad Bramstedt verhindern würde.“

 

Die SPD ist zudem dafür, bei der Wiederherstellung der Wege und Hausvorflächen ein einheitliches Pflaster zu verwenden, um eine möglichst durchgängige Gestaltung der Einkaufsstraße hinzubekommen. Auch für Fußgänger und Radfahrer muss die Situation verbessert werden. Hinck: „Die Anlieger und ihre Kunden werden während der Bauphase erhebliche Behinderungen hinnehmen müssen. Das ist bei allen Bemühungen um kurze Bauzeiten ein Stück weit unvermeidlich. Aber da wäre es gut, wenn als Ergebnis ein besseres Einkaufserlebnis und eine bessere Aufenthaltsqualität im Landweg entstünde. Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, die Innenstadt zu stärken. Das wäre ein Baustein dazu.“


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