Karin Steffen: Die Umwelt wartet nicht auf uns!

Veröffentlicht am 06.03.2018, 13:21 Uhr     Druckversion

Karin Steffen

Die CDU in Bad Bramstedt hat gestern veröffentlicht, dass sie einen eigenständigen Umweltausschuss für Bad Bramstedt ablehnt mit den Worten:

"Die CDU ist nach wie vor der Auffassung, dass Stadtplanung von grundsätzlichen Umweltfragen nicht zu trennen ist und umgekehrt der Umweltschutz nicht ohne Stadtplanung beraten werden sollte.“

Ganz offenbar hat die CDU nicht verstanden, worum es eigentlich geht. Ihrer Meinung nach müssen Planungsausschuss und Umweltausschuss zusammen bleiben, damit bei (baulichen) Planungen auch Umweltaspekte berücksichtigt werden.  So richtig sich das anhört, so kurz ist das gedacht. Bei einem eigenständigen Umweltausschuss geht es nicht nur darum, bei der Stadtplanung die Umweltschutzrichtlinien einzuhalten. Umwelt und Klima sind das eine Thema, Bauen und Planen ein anderes – jedes bekommt seinen Ausschuss – das ist der Vorschlag der SPD.

 

Es geht darum, ein Gremium zu bilden, das der Bedeutung des Themas „Umwelt“ auch gerecht wird. Einen Umweltschutzverein o.ä., der sich in Bad Bramstedt um solche Dinge kümmern könnte, gibt es wahrnehmbar leider nicht. Und in Zeiten des Klimawandels, des Artensterbens und der zunehmenden globalen Luft- und Meeresverschmutzung kann man nicht einfach sagen: „Nee, wir haben das schon immer so gemacht, Veränderung ist uns zu aufwendig und deshalb bleibt das so.“ Die (Um-)Welt wartet doch nicht auf uns!

 

Ein eigenständiger Umweltausschuss hat ganz andere Möglichkeiten, wenn er nicht an den Planungsausschuss gekoppelt ist. Das beginnt schon bei der Zusammensetzung: Ein engagierter sachkundiger Umweltschützer würde kaum auf die Idee kommen, als bürgerliches Mitglied in einem Planungsausschuss mitwirken zu wollen, in welchem es meist um andere Themen geht. Das wäre für ihn verlorene Zeit. Anders sieht es in einem eigenen Ausschuss aus: Hier können sich Experten für Natur und Umwelt AKTIV einbringen! Die Vernetzung wäre eine völlig andere und es gäbe eine viel größere Themenvielfalt. Mit wesentlich mehr Nachdruck könnte man an Projekten wie z.B. Wildblumenwiesen zur Rettung der Insektenvielfalt oder Obststreuwiesen arbeiten. Das Siegel „Fair-Trade-Town“ und auch das Klimaschutzkonzept bekämen in einem Ausschuss für Umwelt, Energiewende und Klimaschutz viel mehr Bedeutung. Gewässerschutz, E-Mobilität, Artenschutz, das alles sollte nicht hinter der „5.Änderung des Bebauungsplanes xy“ im Planungsausschuss verschwinden.

 

Das Beste was Bad Bramstedt (auch touristisch) zu bieten hat, ist doch die wunderschöne Natur inmitten des Holsteiner Auenlandes. In Bad Bramstedt liegen mehrere Schutzgebiete, eines davon ist das „besonders schützenswerte Fließgewässer Osterautal“. Nicht umsonst hat es Robbi hierher verschlagen. Das muss u.a. durch die Neuschaffung eines eigenen Umweltausschusses viel mehr Relevanz bekommen!




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