SPD: JFS-Sanierung geht nicht ohne Zuschüsse / andere Projekte derzeit wichtiger

Veröffentlicht am 11.05.2019, 00:48 Uhr     Druckversion

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Bad Bramstedt.  Die Bad Bramstedter SPD bleibt bei ihrer Meinung, dass die kostspielige Sanierung der Außenanlagen der Jürgen-Fuhlendorf-Schule für die Stadt nur machbar ist, wenn namhafte Zuschüsse aus Fördertöpfen eingeworben werden können.

Fraktionssprecher Jan-Uwe Schadendorf: „Diese Zuschüsse konnten wir 2018 nicht wie beantragt erlangen. Da heißt es für uns: Dann muss eben gewartet werden, bis es neue Fördermöglichkeiten gibt. Es gibt reichlich dringendere Aufgaben, die wir mit unseren knappen Mitteln bewältigen müssen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU hatte erst kürzlich die neue Bürgermeisterin zur Sparsamkeit ermahnt; das gleiche sollte man dann auch als Lokalpolitiker einhalten.“

 

Die SPD zählt auf, dass der Neubau einer Feuerwehr, einer Kindertagesstätte an der Bimöhler Straße, eines Ärztehauses und die Erschließung des Gewerbegebietes Lohstücker Weg noch finanziert werden müssen. Ebenso zählt sie zu den vorrangigen Aufgaben die Digitalisierung aller Schulen und die nachhaltige Finanzierung der Offenen Ganztagsschule. All diese Punkte sind aktuell für die SPD wichtiger als die Modernisierung eines intakten Schulgeländes und die Sanierung der dazugehörigen Abwasserkanäle, für die die Stadt noch 3-5 Jahre Zeit hat. Zudem wird auch die Rückkehr des Gymnasiums zu G9 wahrscheinlich weitere Baumaßnahmen mit sich bringen. Hier sollte man vorausschauend planen, um nicht in wenigen Jahren wieder Hand an das Gelände legen zu müssen.

 

Der Fraktionssprecher: „Wir können nicht jeden Wunsch sofort erfüllen. Es gilt Prioritäten zu setzen. Die Jugend Bad Bramstedts muss zum Beispiel schon seit Jahrzehnten auf ein größeres Jugendzentrum oder so etwas wie ein Jugendcafe warten. Daher ist uns als SPD der Anbau ans Jugendzentrum deutlich wichtiger als ein hübscher, neuer Parkplatz für die JFS. Zudem würde es für das Projekt am Jugendzentrum erhebliche Zuschüsse geben.“

 




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