Brauchen wir ein noch besseres Klaerwerk ?

Veröffentlicht am 04.06.2019, 20:04 Uhr     Druckversion

SPD will Informationen zur Filterung von Mikroplastik und Medikamentenrückstände einholen

Bad Bramstedt. Das erfreulicherweise zunehmende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung fordert dazu auf, sich auch mit Themen zu beschäftigen, die bislang eher am Rande erörtert werden, jedoch erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt haben, stellt die Bad Bramstedter SPD in einer Pressemitteilung fest. Dazu zählen der Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt und Medikamentenrückstände im Abwasser.

Beide Themen betreffen direkt  das Thema Klärwerk bzw. Einleitung des geklärten Wassers in die Bramau und damit in die gesamte Umwelt.  Mikroplastik / Plastikrückstände und Medikamentenrückstände (sowohl ausgeschiedene wie entsorgte) gehen zu großen Teilen ungeklärt in die Umwelt und haben dort erhebliche Auswirkungen. Das führt z.B. zu gravierenden Mutationen und Fehlverhalten bei Fischen, viele andere Auswirkungen sind unerforscht.  

 

Diese Fragen brachte die Bad Bramstedter SPD bereits 2016 in die Beratungen der Stadt zum Ausbau des Klärwerkes ein. Das hatte jedoch keine Konsequenz, da bis heute gesetzgeberische Vorgaben fehlen. „Aber immer nur abwarten, ist keine Option“, so Klaus-Dieter Hinck, der dem zuständigen Ausschuss der Stadt vorsitzt, „wir müssen uns zeitig informieren, was heute schon möglich ist.“

 

Beide Themen sind für Bad Bramstedt wichtig, da das hiesige Klärwerk zu den großen im Land Schleswig-Holstein gehört und mit den Kliniken, den Seniorenheimen und dem Schlachthof ein hohes Eintragspotential im Bereich der Medikamentenrückstände vorhanden ist.

 

Die Bad Bramstedter SPD regt daher an, einen Experten der Fachhochschule in Lübeck, die sich mit diesen Themen intensiv seit geraumer Zeit befasst, nach Bad Bramstedt zu bitten.

 

Der Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft, öffentliche Einrichtungen und Tourismus soll dazu einladen und der Vortrag soll öffentlich besonders angekündigt werden, um allen Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zur Information zu geben und das Problembewusstsein zu stärken.

 

Mögliche Konsequenzen in Form weiterer Untersuchungen oder des Ausbaues einer weiteren Klärstufe sind danach zu erörtern, heißt es in einem Antrag der SPD zur nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses.




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