Parkprobleme im Wohnpark Bissenmoor sollen geregelt werden – SPD bringt Thema in die Ausschüsse

Veröffentlicht am 02.03.2020, 01:19 Uhr     Druckversion

Klaus-Dieter Hinck

Bad Bramstedt.  Parken auf der Straße ist für Besucher im Wohnpark Bissenmoor an vielen Stellen ein großes Problem. „Knöllchen“ wurden schon vielfach geschrieben, obwohl die Anwohner vermeintlich zulässige Parkflächen nutzen.

Dieses Praxis schilderten einige Anwohner in der Einwohnerfragestunde der letzten Sitzung des Planungsausschusses der Stadt und beschwerten sich über dieses in ihren Augen ungerechtfertigte Vorgehen.

Die SPD nahm sich dieser Sache an. Sie erfuhr vom Ordnungsamt, dass es dort tatsächlich eine Problemlage gebe. Die Straßen seien z.T. so schmal, dass parkende Fahrzeuge schnell mal so stehen, dass die erforderliche Durchfahrtsbreite von 3,05 Meter nicht mehr gegeben ist. Man arbeite an dem Problem zusammen mit dem Kreis und suche nach Lösungen. Solange soll das Verteilen von „Knöllchen“ ruhen.

Die SPD hat dies zum Anlass genommen, sich die Situation vor Ort genau anzugucken und zu recherchieren. Die Straßen- und Gehwegbreiten hat die Stadt im Jahr 2000 mit den Erschließungsträgern vereinbart, ebenso die Parkflächen auf den Straßen. „Das scheint nicht zu Ende gedacht gewesen, wenn man 4,85 m breite Straßen mit Parkflächen versieht und dann noch 3,05 m Durchfahrtsbreite bleiben sollen. Schon ein VW Golf ist heute 1,80 m breit,“ sagt Klaus-Dieter Hinck, Mitglied der SPD im Bauausschuss, „dazu haben wir Fragen an die Verwaltung gerichtet und hoffen auf Auskunft in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bau und Verkehr. Da müssen Lösungen her.“

Bei ihrer Ortsbegehung ist der SPD zudem aufgefallen, dass einige Straßenbreiten und Gehwegbreiten nicht den ursprünglichen Festsetzungen im Bebauungsplan entsprechen. Eigentlich dürfte es solche Mängel nicht geben, da die Stadt im Jahr 2016 die Wohnpark Bissenmoor Gesellschaft aus allen vertraglichen Verpflichtungen entlassen hat. Auch dazu hat sich die SPD an die Verwaltung gewandt mit der Bitte um Aufklärung.




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