Kommunalwahl 2013 in Bad Bramstedt

SPD freut sich über schönes Wahlergebnis – Wahlbeteiligung ist zu gering

Stephanie von MoersBad BramArnold Helmckestedt. Die Bad Bramstedter SPD ist mit ihrem Ergebnis bei der Kommunalwahl durchaus zufrieden. Pressesprecher Jan-Uwe Schadendorf: „Unser Mindestziel, absolute Mehrheiten zu verhindern, haben wir deutlich erreicht. Wir konnten erstmals seit 1998 wieder zwei Wahlkreise mit jeweils um die 40 % direkt gewinnen und haben trotz verkleinerter Stadtverordnetenversammlung die Anzahl von sieben Sitzen halten können. Am achten Sitz sind wir ganz knapp vorbeigeschrammt und damit leider auch an einer rot-grünen Mehrheit in der Stadt.“ Die erneut gesunkene Wahlbeteiligung kann sich die SPD nicht erklären. Es haben einen intensiven Wahlkampf gegen, der eigentlich mobilisieren müsste.Birgit AlbrechtBodo Clausen

Diese erfolgreiche Wahl führt Fraktionssprecher  Bodo Clausen auf einige Punkte zurück: „Vor Ort sind wir die mit Abstand aktivste Partei. Das hat zum Beispiel die von uns am Jahresanfang durchgeführte große Umfrage gezeigt, deren Ergebnisse wir nach und nach verarbeiten werden. Die Wähler haben das offenbar honoriert. Die Begleitmusik von Bundesebene war für uns nicht so positiv, dass wir davon zusätzliche Impulse erhalten haben, sonst wäre Bad Bramstedt wohl rot-grün geworden.“

Dr. Manfred SpiesKlaus-Dieter HinckJan-Uwe SchadendorfBemerkenswert findet Ortsvereinsvorsitzender Klaus-Dieter Hinck, dass die FDP deutlich geschrumpft ist und die CDU stagnierte. Hinck: „Offenbar hat es Wählerwanderungen von der CDU und FDP zur SPD und den Grünen gegeben, sonst hätte die CDU von der Schwäche der FDP mehr profitieren müssen. Dass die CDU ihren stadtbekannten Pressesprecher nicht durchbekommen hat und in einem anderen Wahlkreis fast 10 % verliert, sind durchaus bemerkenswerte Zeichen für einen Wandel in unserer Stadt.“

Für die SPD ziehen in die nächste Stadtvertretung, die aus 25 Personen bestehen wird, ein: Arnold Helmcke (direkt gewählt), Stephanie von Moers, Bodo Clausen, Birgit Albrecht, Jan-Uwe Schadendorf (direkt gewählt) , Klaus-Dieter Hinck und Dr. Manfred Spies.

Die SPD will nun das Gespräch mit anderen Fraktionen suchen, um die Besetzung der Ausschüsse abzustimmen und evtl. auch gemeinsame Ziele zu vereinbaren.

 

Das gesamte Wahlergebnis findet sich hier.

amstedt. „Will die FDP das Freibad schließen?“, diese Frage wirft Karl-Heinz Otters, stellvertretender Vorsitzender der Bad Bramstedter SPD auf. Hintergrund ist eine Formulierung der FDP in ihrem jüngst veröffentlichten Wahlprogramm, in der es heißt „Die FDP möchte eine breite Bürgerinitiative zum Erhalt des Freibades.“
Das führt bei Otters und der SPD zu der Frage, ob die FDP das Freibad ohne eine solche Bürgerinitiative das Freibad schließen will und wie denn diese Bürgerinitiative konkret aussehe

Otters: „Will die FDP jetzt einen Verein gründen, der das Freibad betreiben soll?“

Besonders erstaunt ist die SPD über diese Aussagen, da es entsprechende Initiativen von der FDP bislang nicht gegeben hat, weder in der Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsbetriebe, die das Freibad betreiben, noch vom Bürgermeister, der an den FDP-Programmdiskussionen teilgenommen hat.

Karl-Heinz Otters: „Die FDP ist gefordert, ihre Vorstellungen zu konkretisieren. Es interessiert sicherlich viele Bürgerinnen und Bürger, was die FDP mit dem Freibad vorhat und wie das ganze finanziell aussehen soll. Da kann man nicht im Ungefähren bleiben.“
Der SPD ist klar, dass das Freibad ein dicker Brocken auf der Ausgabenseite der Stadt ist, aber eine Schließung kommt für die SPD nicht in Frage. Die Bedeutung für den Freizeitwert der Stadt, für den Sport und die Jugend als Treffpunkt sowie der gut sanierte Zustand des Bades seien Pluspunkte, die deutlich für einen Erhalt sprächen. Die SPD ist bei allen Überlegungen zur Sanierung der städtischen Finanzen immer wieder zu diesem Ergebnis gekommen. Otters: „Wenn die FDP etwas Anderes will, soll sie es offen sagen.“

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c/o Klaus-Dieter Hinck
Brambusch 21
OV-Telefon: 04192-1554
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