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SPD trifft NABU Kisdorfer Wohld

Veröffentlicht am 24.02.2012, 13:51 Uhr     Druckversion

Beran, Möckelmann, Weber Der Kreisvorstand der SPD Segeberg und der Kandidat zur Landtagswahl für Segeberg-West Stefan Weber haben sich mit Holger Möckelmann, dem Vorsitzenden des NABU Kisdorfer Wohld, zu einem Erfahrungsaustausch getroffen.Besonders eindringlich warnte Möckelmann die Politiker davor, die Biogasanlagen – besser Agrargasanlagen – in der bisher üblichen Art zu genehmigen und einzurichten. Der Grünlandumbruch zugunsten des Maisanbaus habe seit 1990 bundesweit zu einem Verlust von 875.000 Hektar Dauergrünland geführt. Zu der negativen Energiebilanz der Agrargasanlagen, die gewaltige Mengen an Dünger und Pestiziden benötigen, komme ein schwerer Verlust für die Pflanzen- und Tierwelt.

SPD-Sprecher Horst Ostwald wies darauf hin, dass es Bestrebungen gebe, die Agrargasanlagen aus dem privilegierten Verfahren für landwirtschaftliche Betriebe im Baugesetzbuch heraus zu nehmen, um dem Wildwuchs auch planerisch entgegen zu wirken.

Als ein positives Beispiel im Umgang mit der Natur nannte der Naturschützer des NABU den Kaltenkirchener Schmetterlingsgarten. Er appellierte aber auch an die Besucher des ehemaligen Kiesabbaugebietes in Kaltenkirchen, nicht in die dort eingerichteten Naturzonen einzudringen, um deren natürliche Entwicklung und die Ansiedlung von Vögeln nicht zu gefährden.

Ähnlich problematisch sei immer wieder in Wohngebieten der Gemeinden der Eingriff in Knickschutzzonen und Knicks durch unerlaubte und nicht sachgerechte Nutzung.

Der SPD-Kreisvorstand setzte mit dem NABU seine Gesprächsrunden mit Vereinen und Institutionen fort, die er vor zwei Jahren aufgenommen hatte.

Homepage: SPD-Segeberg


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