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Metropolregion statt Nordstaat

Veröffentlicht am 30.03.2012, 11:35 Uhr     Druckversion

Der frühere Erste Bürgermeister Hamburgs, Dr. Henning Voscherau, sieht in einem Zusammenschluss Schleswig-Holsteins und Hamburgs keine Vorteile.Der prominente Hanseat war auf Einladung des SPD-Landtagskandidaten Marc-André Ehlers am 28. März zu einer Diskussionsveranstaltung nach Trappenkamp gekommen. Mit einem Referat stellte Voscherau die Perspektiven der Metropolregion Hamburg in einen größeren historischen Zusammenhang. Die gemeinsame Zukunft im Norden sei nur in Kooperation zwischen den Bundesländern zu gestalten. Ein Nordstaat würde aber zu massiven finanziellen Nachteilen im Länderfinanzausgleich führen. Die Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg biete dagegen große Einsparpotentiale. Der Ex-Bürgermeister lobte die gute Zusammenarbeit zwischen seinem Nachfolger Olaf Scholz und SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig.

„Mess- und Eichamt, Statistikamt, die Datenzentrale Dataport und die gemeinsame Landesbank sind ein Anfang, aber noch nicht genug“, stellte Marc-André Ehlers fest. Hamburg sei in der Metropolregion der Motor, brauche aber das Umland. „Hier wohnen viele Menschen, die in Hamburg arbeiten und so zu der hohen Wertschöpfung der Region beitragen“, weiß der Landtagskandidat aus eigener Erfahrung. Er wohnt in Nahe und arbeitet bei einem Bankhaus in Hamburg.

Einig waren sich die beiden Politiker in der Einschätzung, dass die feste Fehmarn-Belt-Querung einen wichtigen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung geben wird. Ehlers: „Die A 20 und die A 21 werden durch die veränderten Verkehrsströme an Bedeutung gewinnen. Davon wird auch der Kreis Segeberg profitieren.“ In der Diskussion, die Trappenkamps SPD-Chef Axel Barkow leitete, wurde deutlich, dass Erfolge nicht kurzfristig zu erzielen sind. „Jetzt werden Entscheidungen getroffen, die in zehn oder zwanzig Jahren Früchte tragen werden“, ist Marc-André Ehlers überzeugt.

Der erfahrene Finanzpolitiker Voscherau und der Bankkaufmann Ehlers mussten auch Fragen zur aktuellen Finanzkrise beantworten. Deutschland sei bisher gut durch die Krise gekommen, lobte der Gast aus Hamburg. Dafür hätten der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und der frühere Arbeitsminister Olaf Scholz die Voraussetzungen geschaffen. Die Finanzkrise und die Schuldenbremse dürften nicht zu Vorwänden werden für Einschnitte im Bildungsbereich, warnte Marc-André Ehlers vor dem Hintergrund der Streichaktionen der schwarz-gelben Regierung in Kiel.

Homepage: SPD-Segeberg


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