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SPD: Bad Bramstedt muss sich gegen Fracking wehren

Veröffentlicht am 02.12.2013, 02:48 Uhr     Druckversion

Jan-Uwe Schadendorf

Bad Bramstedt. Die Bad Bramstedter SPD ist entsetzt über die jüngsten Nachrichten, dass die PRD-Energy für die Suche nach Kohlenwasserstoffen unter Bad Bramstedts Boden wohl doch die umstrittene Fracking Methode einsetzen will. So kam es auf der jüngsten Anhörung zu dem Thema in Bad Segeberg heraus.

Jan-Uwe Schadendorf: „Nun passiert das, was wir schon im Frühjahr befürchtet haben und versuchten, noch etwas zu retten. Doch die Bad Bramstedter Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP, Koschorrek und Koppelin, haben lieber das Lied der Ölk

Nun bleibt, so die SPD, nur er schwierige Weg über die Mobiliserung der Bürgerinnen und Bürger gegen die Aktivitäten der Konzerne. Schadendorf: „Wir müssen der PRD-Energy das Leben schwer machen und sie zum Abrücken von der Frackingmethode bringen. Deshalb tritt die SPD dafür ein, dass die Stadtverordneten in der Dezembersitzung eine Resolution verabschieden, wie es das Amt Bad Bramstedt-Land kürzlich schon hat.“

Das unter Bad Bramstedt liegende ein Untersuchungsfeld, soll in den nächsten Jahren erforscht werden, ob sich Erdöl oder Erdgas fördern lassen. Die Methode des umstrittenen Fracking ist dabei nicht ausgeschlossen, da PRD-Energy sich das sogar ausdrücklich offen hält. Und da die zugrunde liegenden Gesetze aus Kaisers Zeiten stammen, kann und muss sogar die Genehmigungsbehörde, das Bergamt in Celle , schalten und walten wie in jenen Jahren der absoluten Obrigkeit als Umweltthemen keine Rolle spielten.

Die Bad Bramstedter SPD steht hinter den Bestrebungen der Landesregierung in Kiel, Fracking in Schleswig-Holstein mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterbinden.  Und auch in die Koalitionsverhandlungen in Berlin steckt man Hoffnungen, doch werden deren Regelungen nur für neue Anträge gelten … PRD-Energy könnte da durchschlüpfen.

Schadendorf: „Fracking kann unser Trinkwasser gefährden. Das gilt es mit aller Macht zu verhindern.“

Die Bundestagsabgeordneten der aller Parteien seien gefordert, sich hierzu endlich eindeutig zu positionieren und auch so zu handeln. Es darf nicht wieder geschehen, wie im Mai diesen Jahres als ein Gesetzentwurf zum Thema Fracking in Berlin auf den Tisch, der zwar weiterhin große Gefahren für unsere Umwelt in sich barg, aber zumindest Umweltprüfungen vorschreiben wollte.

Dessen Schicksal war schnell besiegelt: Ab in die Schublade. Umweltminister Altmaier gab zur Begründung Schwierigkeiten mit dem Koalitionspartner FDP an. Die Liberalen seien nicht zu einem Moratorium bereit gewesen, mit dem Fracking für einen bestimmten Zeitraum verboten worden wäre.

Homepage: SPD Bad Bramstedt


 
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