SPD Fahrenkrug

Das Land muss seine Verantwortung fĂĽr die AKN ernst nehmen!

Veröffentlicht am 20.02.2012, 12:06 Uhr     Druckversion

Stefan Weber Die SPD-Landtagsfraktion hat stets die Bedeutung der AKN als wichtiges regionales Bahnunternehmen der Länder Schleswig-Holstein und Freie und Hansestadt Hamburg betont. Daraus rührt eine besondere Verantwortung der Landespolitik.Die AKN ist im Hamburger Rand ein unverzichtbares Eisenbahnunternehmen für Schleswig-Holstein. Steigende Fahrgastzahlen insbesondere auf der Stammstrecke Neumünster-Hamburg bestätigen dies. Das wurde beim Besuch der Wirtschaftspolitikerinnen und –politiker der SPD-Landtagsfraktion am 15.02.2012 in Kaltenkirchen deutlich.
Allerdings gilt auch: Obwohl Minderheitsgesellschafter, trägt das Land rund drei Viertel der anfallenden Kosten. Auf die Fahrgeldeinnahmen hingegen hat das Land keinerlei Einfluss, da diese auf dem von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossenen HVV-Tarif fußen.
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Regina Poersch, erklärt nach dem Besuch:
„Ein Verkauf der schleswig-holsteinischen Anteile an der AKN kommt aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion unter den gegebenen Bedingungen nicht in Betracht. Die Verkaufsabsichten der Landesregierung teilen wir nicht. Das Land Schleswig-Holstein trägt Verantwortung für die mehr als 300 Beschäftigten bei der AKN. Dies gilt nicht nur für die Verkaufsabsichten der Landesregierung, sondern auch für eine etwaige Trennung von Netz und Betrieb. Auch die Infrastruktur, in die in den letzten Jahren massiv investiert wurde, muss in Landesbesitz verbleiben. Die in naher Zukunft anstehenden Investitionen (zum Beispiel Anschaffung neuer Fahrzeuge, Elektrifizierung) müssen sichergestellt werden.“
Der SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Segeberg-West, Stefan Weber, der an dem Besuch teilnahm, schloss sich der Auffassung an und sagte: „Ein kurzfristiges Haushalts-Einnahmeplus durch den Verkauf der Landesanteile steht in keinem Verhältnis zu dem Schaden, der durch den Wegfall des politischen Einflusses entstünde.“

Homepage: SPD-Segeberg


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