SPD Fahrenkrug

Bildung und soziale Gerechtigkeit als Schwerpunkte der Kommunalwahl

Veröffentlicht am 05.02.2013, 12:42 Uhr     Druckversion

Weber, Lessing, Ehlers, Schultz, Säker, Thönnes Der Kreisparteitag der SPD Segeberg in Kaltenkirchen hat mit 114 anwesenden Delegierten über die Programmatik und das Personalangebot zur Kommunalwahl im Mai entschieden.In seinen Grußworten forderte Bundesabgeordneter Franz Thönnes u. a. eine sozial gerechte Steuerpolitik und er wies darauf hin, dass es eine vernünftige Energiewende nur mit denen geben wird, die sie auf den Weg gebracht haben: rot/grün. Er schloss mit dem Hinweis an die Delegierten: Nur mit einer starken Sozialdemokratie im Segeberger Kreistag wird gerecht gewährleistet, dass die Chancen des Kreises nicht einseitig verteilt werden, sondern allen zu Gute kommen.

Edda Lessing, Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion betonte als Schwerpunkte zukünftiger Arbeit die Konsolidierung des Haushaltes, wozu auch gehöre, die in der Vergangenheit erfolgten Auslagerungen zurückzuführen.

In seinem Personalvorschlag hatte der Kreisvorstand Kriterien angelegt, die über die Reihung entschieden: ein „Reisverschluss“ zwischen Kandidatinnen und Kandidaten, regionale Ausgewogenheit aber auch ein Mix aus erfahrenen Kreispolitikern und neuen, jungen Bewerbern.

Eine regionale Ausgewogenheit mochte die Ortsvereinsvorsitzende aus Norderstedt, Katrin Fedrowitz, nicht erkennen. Sie forderte eine bessere Positionierung der Kandidatinnen und Kandidaten aus der mit Abstand größten Stadt des Kreises.

Zu Gegenkandidaturen kam es dann aber weder bei den Direktkandidaturen für die Wahlkreise noch bei der Listenaufstellung.

Als Spitzenkandidatin wählte der Kreisparteitag Edda Lessing aus Henstedt-Ulzburg. Ihr folgen Marc-André Ehlers aus Nahe, Cordula Schulz aus Trappenkamp und Peter Säker aus Norderstedt.

Die von den Jungsozialisten unterstützten Christopher Schmidt (32) aus Kaltenkirchen und Alexander Wagner (25) aus Bebensee landeten auf den aussichtsreichen Plätzen 10 und 12.

Der Kreisvorsitzende Stefan Weber brachte das Wahlprogramm ein, das deutliche Schwerpunkte setzt: Bildung, soziale Gerechtigkeit und Gestaltung eines familienfreundlichen Kreises. Zahlreiche Änderungsanträge wurden von den Delegierten verabschiedet, darunter ein von den Jungsozialisten formulierter gegen Rechtsextremismus im Kreis Segeberg. Strikte Einhaltung des Tariftreuegesetzes bei der Auftragsvergabe durch Kommunen war eine weitere Forderung der Genossinnen und Genossen.

Das Wahlprogramm wurde einstimmig verabschiedet. Es wird nach einer redaktionellen Bearbeitung abzurufen sein unter: www.spd-segeberg.de

Foto: Kreisvorsitzender Stefan Weber, Spitzenkandidatin Edda Lessing, Marc-Andé Ehlers (Platz 2), Cordula Schultz (3), Peter Säker (4) und Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes.

Homepage: SPD-Segeberg


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