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SPD-Kreisparteitag Segeberg: Franz Thönnes bläst zum Endspurt

Veröffentlicht am 08.09.2013, 11:48 Uhr     Druckversion

Sechzehn Tage vor der Bundestagswahl hielt der SPD-Kreisverband Segeberg im Bürgerhaus in Trappenkamp einen außerordentlichen Kreisparteitag ab. Da war es natürlich selbstverständlich, dass der Bundestagsabgeordnete und Kandidat für Segeberg-Stormarn- Mitte Franz Thönnes die Chance ergriff, die Parteibasis auf die letzte Etappe vor dem  Wahltag einzustimmen.

Langen Beifall erhielt Thönnes für seine kämpferische Rede, in der er noch einmal auf die Schwerpunkte sozialdemokratischer Politik einging. So sprach er sich nicht nur für einen gesetzlichen Mindestlohn aus, er forderte auch eine klassenlose medizinische Versorgung, eine Bürgerversicherung, in der Krankheit und Pflege aufgenommen sind.

Er kritisierte die Mietsteigerung und die Energiekostensteigerung, die dazu führen, dass bezahlbarer Wohnraum besonders in Ballungsgebieten, wozu auch die Metropolregion Hamburg gehört, zunehmend knapper wird. Erst eine Mietpreisbremse, wie von den Sozialdemokraten zugesagt, werde hier eine Besserung bringen.

Der SPD-Politiker unterstrich die Bedeutung der Bildung für die zukünftige, gesellschaftliche  Entwicklung Deutschlands und ebenso auch als Wirtschaftsstandort.

"Unsere Kinder sind wie Juwelen und unsere Aufgabe ist es sie zu veredeln. Das fängt bei guter, frühkindlicher Bildung an. Denn sie werden in der Zukunft dafür sorgen müssen, dass wir wettbewerbsfähig sind und wir unseren Wohlstand halten können" , so Thönnes."

Unter starkem Beifall erklärte Thönnes, dass er für die Abschaffung des Betreuungsgeldes plädiere, um diese Gelder in den Ausbau der Kindertagesstätten zu investieren.

Neben dem politischen Schwerpunkt Bundestagswahlkampf hatte der Kreisverband auch personelle Veränderungen zu beschließen. Der langjährige Organisationsleiter Jürgen Sass-Olker aus Henstedt-Ulzburg wurde verabschiedet, zu seinem Nachfolger der Trappenkamper Hans-Joachim Zybell gewählt. Neue Beisitzer wurden Uwe Gade aus Norderstedt und Frerk von Schoen aus Bad Segeberg.

Homepage: SPD-Segeberg


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