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SPD res├╝miert Landratswahl im Kreis Segeberg

Veröffentlicht am 07.04.2014, 12:25 Uhr     Druckversion

Der Segeberger Kreistag hat einen neuen Landrat, den parteilosen Jan-Peter Schröder, gewählt.

 

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Edda Lessing kommentierte das Ergebnis: „Es ist uns leider nicht gelungen, unsere Kandidatin Jutta Hartwieg durchzusetzen. Die Fraktionen FDP, Grüne, Linke und Piraten wollten einen anderen Landrat, nicht Hartwieg und nicht Dieck (CDU).“

Die SPD musste dies nach dem 1. Wahlgang erkennen; denn im gemeinsamen Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden der kleineren Fraktionen wurde eindeutig bestätigt, dass es für die amtierende Landrätin keine Mehrheit geben würde.

Edda Lessing weiter: „Für uns galt es dann, den von uns nicht gewünschten Kandidaten der CDU zu verhindern - und das ging nur, indem wir uns dem Votum der kleineren Fraktionen anschlossen.“

Der SPD Kreisvorsitzende Stefan Weber sieht dies ebenso: „Durch die klare Position der kleinen Fraktionen ging es uns darum, Verhältnisse wie vor dem Amtsantritt von Jutta Hartwieg zu verhindern. Die Vorstellungsrede von Herrn Dieck ließ diesen Schluss aber zu. Ich bedaure, das die FDP-, Grünen-, Linke- und Piratenfraktion unserer Wahlempfehlung für den dritten Wahlgang nicht folgen wollten und dass sie dies nicht vorher öffentlich erklärt haben.“

Die sozialdemokratische Fraktion ist sich sicher, dass der Kreistag mit dem jetzt gewählten Landrat einen fähigen Verwaltungsmann gefunden hat, mit dem man einer vertrauensvollen Zusammenarbeit entgegensehen könne.

Stefan Weber geht in seinen Forderungen an den neu gewählten Landrat einen Schritt weiter: „Herr Schröder tut gut daran, den von Jutta Hartwieg eingeschlagenen Weg in der Verwaltung fortzusetzten.“

Der Landrätin sind nach Auffassung der Sozialdemokraten von Beginn an Steine in den Weg gelegt worden. Vor allem Veränderungen in der Verwaltung, die gut und notwendig, aber auch schmerzhaft waren, haben zu viel Unmut auf Seiten der CDU geführt.

Weber weiter: „Ich wünsche Herrn Schröder in seinem neuen Amt viel Glück und hoffe auf eine transparente und an der Sache orientierte Verwaltungsleitung.“

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