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Großer Bahnhof zum Abschied

Mit dem sprichwörtlichen „großen Bahnhof“ wurde die ehemalige Ortsvereinsvorsitzende Elfriede Marx aus dem Mitarbeiterteam des SPD Landesverbandes verabschiedet. 20 Jahre war die frühere Hartenholmer und jetzige Hamburgerin in Kiel in den Bereichen Bildung und Kultur für die Landespartei tätig. Ihre zu Ehren wurde in Neumünster ein Empfang ausgerichtet, zu dem rund 70 Wegbegleiter gekommen waren.

SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner verabschiedete die geschätzte Bildungsreferentin, die sich bis in die Bundespartei einen Namen als kompetente und engagierte Sozialdemokratin gemacht habe. Auch aus dem Willy Brandt-Haus in Berlin war ein Kollege gekommen, um die Wertschätzung für Elfie Marx über die Landesebene hinaus zum Ausdruck zu bringen.

Aus Hartenholm waren sie SPD Ortsvereinsvorsitzende Birgit Panten, Kassenwart Hanno Harwardt, Margrit Brandt und Willi Kominek zur Verabschiedung gefahren. Dabei freuten sie sich über die Hochachtung und Herzlichkeit, die Elfie Marx von allen Anwesenden erwiesen worden. Natürlich war es auch eine gute Gelegenheit, um Ehemann Manfred Marx wiederzusehen, den früheren Gemeindevertreter und langjährigen Ausschussangehörigen in Hartenholm.

Die ehemalige Hartenholmer SPD-Vorsitzende Elfie Marx (3.v.l.) wurde als Bildungsreferentin des SPD Landesverbandes in Neumünster verabschiedet. Aus Hartenholm waren Hanno Harwardt, Birgit Panten, Willi Kominek und Margrit Brandt zu dem Empfang gekommen und freuten sich, auch Manfred Marx zu treffen, den früheren SPD Gemeindevertreter.                 Foto Steffen Voss

Der ehemalige Kaltenkirchener Wolfgang Röttgers, jetzt Kämmerer in Kiel, führte mit Elfie Marx ein Interview über 20 Jahre Tätigkeit für die SPD und sorgte auch für den musikalischen Teil der Verabschiedung. Foto Steffen Voss

 

Ehrung für lange Mitgliedschaft

Mit einer Urkunde, unterschrieben vom SPD-Bundesvorsitzenden Siegmar Gabriel, wurde Karl-Heinz Panten während der Jahresversammlung des SPD-Ortsvereins Hartenholm geehrt. Für 40 Jahre Treue zur Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gab es zudem eine Ehrennadel. Nicht nur Karl-Heinz Panten (64) feiert Jubiläum, sondern auch die Partei. Als älteste in ganz Deutschland wurde sie vor 150 Jahren gegründet.

Eingetreten war Karl-Heinz Panten in die Partei Ende 1972, schon sein Vater war Sozialdemokrat gewesen. Für den gebürtigen Bad Segeberger mit viel Verwandtschaft in der damaligen DDR war die Ostpolitik Willy Brandts ein Grund für den Parteieintritt. Das Motto "mehr Demokratie wagen" und der Abschluss der Ostverträge, die die innerdeutsche Grenze zumindest für die Bürger der Bundesrepublik etwas durchlässiger werden ließ, wollte Karl-Heinz Panten gern unterstützen.

Mit seinem Umzug 1978 nach Hartenholm wurde er dort Mitglied des Ortsvereins und war in verschiedenen Funktionen aktiv. Das Informationsblatt "Hartenholmer Dorfspiegel" wurde von ihm mit initiiert und jahrelang technisch umgesetzt. Durch seine mehr als 30-jährige Arbeit im Vorstand des TuS Hartenholm, davon 24 Jahre als Vorsitzender, lag ihm das Engagement für die Sportlerinnen und Sportler besonders am Herzen. Daher ist er seit vielen Jahren Mitglied im Sportausschuss der Gemeinde und gehörte zu den aktiven Planern und Gestaltern beim Bau der Gerhard-Lawerentz-Mehrzweckhalle. Auch in der Arbeitsgruppe zur Dorferneuerung war er aktiv und setzte hier einen weiteren Arbeitsschwerpunkt in die Erhaltung von Umwelt und Natur.

Die Förderung des Breitensportes mit der darin enthaltenen Jugendarbeit ist Karl-Heinz Panten immer noch ein Anliegen und wichtiger Bestandteil seines Einsatzes für die Allgemeinheit. Dazu gehören auch vereinsübergreifende Angebote für alle Hartenholmer wie Radtouren, Dorffeste oder die Organisation der beliebten Spiele ohne Grenzen. Der vergangenen Gemeindevertretung gehörte er ein Jahr als "Nachrücker" an.

Mit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben als Kaufmann mit häufiger Ortsabwesenheit und dem Abgeben des TuS-Vorsitzes in jüngere Hände hat sich Karl-Heinz Panten entschieden, als Nummer Eins der Hartenholmer Sozialdemokraten in die anstehende Kommunalwahl am 26. Mai zu gehen und wurde vom Ortsverein einstimmig gewählt. Als Spitzenkandidat tritt er damit auch an als Kandidat für das Bürgermeisteramt. Sein Engagement möchte er nun zum Wohle der Gemeinde einsetzen mit vielen Ideen, Durchsetzungs- und Tatkraft.

 

Eintritte in der Brandt-Zeit

Durch den Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes (links) und den SPD Kreisvorsitzenden Stefan Weber aus Sievershütten (rechts) wurden Jürgen Babst aus Kattendorf (ab 2.v.r.) für 50-jährige Parteimitgliedschaft sowie Birgit Panten aus Hartenholm und Eberhard Rönsch aus Kaltenkirchen für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Kreis Segeberg. 150 Jahre alt wird die SPD, und so viele Gäste und Mitglieder waren auch zum Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbandes nach Schackendorf gekommen. An die Geschichte der Partei erinnerte SPD-Bundestagsabgeordneter Franz Thönnes im Festvortrag. Außerdem wurden drei Mitglieder geehrt. Sie waren in der Hochphase der SPD zu Zeiten Willy Brandts in den 1960ern und 1970ern eingetreten.

„Die Ostverträge und damit die Politik von Willy Brandt haben maßgeblich zur Wiedervereinigung beigetragen“, sagte Birgit Panten, SPD-Ortsvorsitzende in Hartenholm und seit 40 Jahren Parteimitglied. „Er hat mit seinen Visionen Mut gemacht und mehr Demokratie gewagt.“ Präsente und Blumensträuße erhielten auch der 78-jährige Jürgen Babst aus Kattendorf (50 Jahre in der SPD) und Eberhard Rönsch aus Kaltenkirchen (40 Jahre).

Die Neujahrsrede war dem langjährigen Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Staatssekretär Franz Thönnes aus Ammersbek vorbehalten. Er spannte einen Bogen von den Anfängen der SPD 1863 bis in die Gegenwart der Partei. „Auch damals ging es schon um Mindestlohn und Gleichberechtigung von Frauen und Arbeitern.“ Die Partei habe nie ihren Namen ändern müssen. „Wir verfolgen mit Freiheit, Gleichheit und Solidarität die gleichen Ziele wie vor 150 Jahren.“ Nichts anderes solle heute erreicht werden mit gerechten Löhnen, bezahlbarem Wohnraum und sozialer Preisgestaltung der Energiewende.

Das Parteijubiläum soll in Schleswig-Holstein am Sonnabend, 4. Mai, gefeiert werden. Geplant ist ein landesweiter „Tag der Ortsvereine“.

Im Blick auf die Bundestagswahl im Herbst kritisierte Thönnes die CDU/CSU/FDP-Bundesregierung: „Unter Angela Merkel wird der Armutsbericht so lange gefälscht, bis er passt. Die Spaltung unserer Gesellschaft bleibt unbeantwortet.“"

Dass SPD und CDU harmonieren können, berichtete Schackendorfs Bürgermeister Jürgen Göttsch (CDU) in seinem Grußwort. „In Schackendorf pflegen CDU und SPD ein gutes Miteinander.“ Landrätin Jutta Hartwieg (SPD) lobte die gute ehrenamtliche Struktur im Kreis Segeberg. „Die ehrenamtlich geführten Institutionen und Verbände sind alle eine Erfolgsgeschichte und für die Gesellschaft unverzichtbar.“

Quelle: Segeberger Zeitung

 

Ehrung

Beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten im vergangenen Jahr in Heidmühlen wurde unserem Mitglied Erwin Treinis eine besondere Ehrung zuteil. Durch Ministerpräsident Torsten Albig (rechts) und den SPD Kreisvorsitzenden Stefan Weber aus Sievershütten (links) wurde er für 50-jährige Mitgliedschaft in der Partei geehrt.
 
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