SPD-Hartenholm

Jahresberichte

Jahresbericht SPD Ortsverein Hartenholm für das Jahr 2017

Durch den Tod unseres Kollegen Willi Kominek war das vergangene Jahr für uns ein trauriges. Ich bitte Euch, mit einem Moment des Schweigens noch einmal an ihn und sein Wirken in Partei und Fraktion zu erinnern. Ich danke Euch, wir werden Willi und seine besonders positive Lebensart nicht vergessen.

Die positive Tendenz unserer bescheidenen Mitgliederzahl hat sich glücklicherweise fortgesetzt. Im April 2017 konnten wir Otto Henning begrüßen, der früher schon lange Zeit Genosse war, sich dann aber eine Auszeit genommen hatte. Nun ist er wieder der Partei beigetreten, der er als echter Hamburger Jung schon immer sehr nahe war.

Im September haben sich Elke Gothmann und Thomas Topaloglou entschlossen, sich dem Abwärtstrend entgegen zu stemmen. Sie sehen die Sozialdemokratie als unverzichtbar für unsere Gesellschaft und möchten gern mit uns zusammen im Ort die Ideen dieser einst so stolzen alten Partei wiederbeleben. Dazu haben sie sich auch als Neumitglieder schon in der Landespartei informieren lassen und sind in den Ortsverein, genau wie Otto, schnell integriert worden.

Wir danken unseren neuen Mitgliedern für ihr Vertrauen, das sie mit ihrem Eintritt auch unserem kleinen Ortsverein geschenkt haben. Mit ihnen ist die Zahl der Mitglieder von 14 auf 17 angewachsen.

Und durch unsere treuen Unterstützer in der Fraktion und Organisation ist es uns Ende des Jahres auch gelungen, Interessenten für eine Kandidatur zur Kommunalwahl zu gewinnen. Wir sind gut aufgestellt für die nächsten fünf Jahre.

Intensiv haben wir Interessenten gesucht, die Möglichkeiten sehen, sich an der Gestaltung des Dorfes zusammen mit uns einzusetzen. Eine größere Anzahl Männer und Frauen haben wir angesprochen und sie auch schriftlich zu unseren Sitzungen eingeladen mit der Bitte, doch einmal schnuppern zu kommen. Das gilt auch für unsere „Altmitglieder“, die wir immer wieder per Mail oder schriftlich zu den Sitzungen einladen und sie danach mit Protokollen versorgen, damit sie über das informiert sind, was in unserem Ortsverein passiert. Mit Uwe und Rainer haben wir zwei Mitglieder, die trotz ihres Wegzugs aus Hartenholm uns die Treue halten. Dafür unseren herzlichen Dank.

Wenn auch die Parteiarbeit nicht sehr ausgeprägt war im Jahr 2017, so heißt das nicht, dass wir untätig waren. Regelmäßige Treffen der Partei und Fraktion hielten alle Aktiven immer auf dem Laufenden. Bei der Jahreshauptversammlung im vergangenen April waren der Kreisvorsitzende Stefan Weber und der Mitgliedsbeauftragte Ulrich Gailun zu Gast. Stefan leitete die Wahlen zum Vorstand. Neben mir als Vorsitzende wurden Kerstin Klein als stellvertretende Vorsitzende neu- und Hanno Harwardt als Kassenwart wiedergewählt. Vielleicht gelingt es uns ja im kommenden Jahr, auch Schriftführung und Beisitz zu bestimmen.

Es wurden Kreis- und Landesparteitage besucht, die Kreiswahlkonferenz, ein Wochenendseminar und das Familienfest.

Zwei Wahlen wurden durch uns begleitet, die Landtagswahl und die Bundestagswahl, leider mit den bekannten desaströsen Ergebnissen. Wir hatten mehr als 80 Jugendliche als Erstwähler zur Landtagswahl persönlich angeschrieben – und nicht eine Resonanz darauf erhalten. Ein Dorfspiegel wurde erstellt, neue Plakatträger gekauft. Eine Ostereieraktion sowie Plakatieren und die Verteilung von Flyer zu beiden Wahlen wurden durchgeführt. Mein großer Dank gilt allen, die dabei geholfen haben. Wir werden auch weiterhin sehr froh sein, auf Euch zählen zu können. Ein Dank gilt auch Markus, der unsere Internetseite mit Texten und Fotos füttert, wenn wir einen Grund zur Berichterstattung haben.

Sehr interessant war eine Diskussion zu dem Thema „Brauchen wir heute noch Sozialdemokraten?“. Dabei spielten natürlich auch die Vorkommnisse auf Landes- und Bundesebene eine Rolle und wurden engagiert diskutiert. Einig waren sich alle darin, dass die SPD wieder eintreten muss für sozial Schwache. Eine jetzt beschlossene Erhöhung des Kindergeldes beispielsweise dürfe bei Hartz-IV-Empfängern ebenso wenig angerechnet werden wie bei Alleinerziehenden mit Unterhaltsvorschuss. Gerade diesen Empfängern und ihren Kindern müssen die zusätzlichen Leistungen zugutekommen.

In unserer Fraktion wurde durch Gemeindevertreter und bürgerliche Mitglieder gute Arbeit geleistet. Aus meiner Sicht waren das ganz starke fünf Jahre für unsere Gemeinde, in der wir kontinuierlich Leistungsträger waren für Ideen, deren Umsetzung und Gestaltung – angefeuert sicherlich auch durch die anpackende und hurtige Art des Bürgermeisters Fallmeier.

Wir sollten mit dieser Erkenntnis im Rücken positiv auf die kommende Kommunalwahl schauen und ganz offensiv unsere gute Arbeit in den Gesprächen mit den Hartenholmerinnen und Hartenholmern herausstellen.

Birgit Panten

 


Jahresbericht des SPD Ortsvereins Hartenholm für 2016

Mit einer positiven Nachricht möchte ich den Blick zurückwerfen auf das vergangene Jahr. Die Anzahl der Mitglieder ist gewachsen, von 14 auf 15 Mitglieder. Das mag angesichts des Schulz-Hype auf Landes- und Bundesebene nicht nach viel klingen, ist aber seit Jahren wieder mal ein Lichtblick. Danke Kerstin, dass Du nicht nur Deinen Beitritt erklärt hast, sondern auch in unserem Dorfspiegel zu Weihnachten sehr stichhaltig begründet hast. Unter dem Motto „Ja ich will“ hast Du erklärt, dass Du Zeichen setzen möchtest gegen rechtpopulistische Tendenzen und für gelebte sozialdemokratische Werte im Miteinander. Das ist sicherlich ein sehr gutes Beispiel.

Partei und Fraktion haben auch im vergangenen Jahr wieder sehr verzahnt miteinander gearbeitet. Eigene Parteiaktionen waren die Herausgabe des Dorfspiegels sowie der Besuch von Wahlkreisversammlungen für Landtags- und Bundestagswahl zweimal durch Margrit und einmal durch mich. Zudem konnten mit Jürgen und Anja gleich zwei Mitglieder für 30-jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Jürgen war im Februar 1986 und Anja im Mai 1986 der Partei beigetreten und sind bis heute Mitglied geblieben. Beide waren viele Jahre lang in der Gemeinde, Anja auch in Kreis und Land sehr aktiv. Der Ortsverein hat ihnen mit Büchern, Urkunden und Ehrennadeln gedankt.

Die gemeinsam mit der Fraktion durchgeführten Sitzungen haben alle zwei bis drei Monate stattgefunden. Dabei wurde überwiegend über die Arbeit in Ausschüssen und Gemeindevertretung debattiert. Das Interesse an diesen Sitzungen ist sehr gering, so auch an einem sommerlichen Gartengespräch, das fast im Familienkreis stattfand. Über die wichtigsten Themen der Fraktion wird Stefan im Verlauf der Tagesordnung berichten.

In den kommenden zwölf Monaten liegen drei Wahlen vor uns, im kommenden Monat geht es mit der Landtagswahl los. Unser Kandidat ist Stefan Weber aus Sievershütten, der auch unser Kreisvorsitzender ist. Er wird sich Euch gern zum Ende der Regularien vorstellen und Fragen beantworten. In der nächsten Woche werden wir einen weiteren Dorfspiegel mit Ostergruß zusammen mit einem Flyer von Stefan Weber verteilen lassen. Darin stellen wir unseren Fraktionsvorsitzenden Stefan in einem Interview vor. Vielen Dank an Deine Bereitschaft dafür. Und vielen Dank an Markus, der das Layout und eine hübsche Hasenzeichnung gefertigt hat.

Neben den Partei- und Fraktionsmitgliedern habe ich einige mögliche Interessenten an unserer Arbeit angeschrieben und sie gezielt zu heute eingeladen. Sie und auch nicht aktive Mitglieder habe ich daran erinnert, dass wir vor vier Jahren mit dem Motto „Für das Wir in Hartenholm“ angetreten sind.

Dieses hat sich bisher wie ein roter Faden durch unsere Arbeit gezogen. Als herausragendes Beispiel nenne ich den Einsatz von Karl-Heinz als Leiter der Flüchtlingshelferinnen und Helfer. Diese Arbeit wurde belohnt durch eine Einladung der Partei nach Berlin in den Reichstag, bei der es eine Urkunde und Ehrennadel gab. Darüber haben wir auch auf unserer Internetseite berichtet. Der damalige Parteivorsitzende Sigmar Gabriel hatte betont: „Ihr repräsentiert eine der stolzesten Traditionen der SPD und die Besten der Partei.“ Die Helfer seien Menschen, die Frauen, Männern und Kindern, die alles verloren hätten, neue Hoffnung gäben. Dafür auch an dieser Stelle noch einmal unserer Dank, bitte auch für die anderen Mitglieder des Helferkreises.

Für die Bundestagswahl stehen mit unserem neuen Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz die Zeichen auf Angriff für eine Regierungsmehrheit. Die Bilanz in der Groko für die SPD-Ministerien ist aus meiner Sicht wirklich nicht schlecht, wurde aber zeitweise zu schlecht dargestellt und somit vom Wähler nicht genug wahrgenommen. Obwohl es vielen Menschen gut geht und ihr Wohlergehen auf festen Fundamenten steht, erstarren etliche von ihnen angesichts der Krisen dieser Welt. Die SPD sollte es sein, die diesen Menschen Mut macht. Denn wer keine Hoffnung hat, kann seine Zukunft oder die seiner Kinder verspielen. Ein Hoffnungszeichen sind die rund 14 Millionen Menschen, die sich bei uns ehrenamtlich engagieren. Und dazu zählen auch Aktive in Parteien und Fraktionen, die sich für ihre Mitbürger und die Zukunft der Gemeinde einsetzen.

Deshalb hier noch einmal die große Bitte: Werdet selbst zu Mutmachern, sprecht andere Menschen an und ermutigt sie, sich bei uns einzubringen.

Birgit Panten


Jahresbericht SPD Ortsverein Hartenholm für 2015

Die Mitgliederzahl unseres Ortsvereins lag Ende 2015 immer noch bei 14 Mitgliedern. Zusammen mit den parteilosen Mitgliedern in der Gemeindevertretung, Ausschüssen und Arbeitskreisen kommen wir auf 7 bis 10 Interessenten für unsere Aufgaben. Durch die gute Arbeit in der Fraktion, den Ausschüssen und Arbeitskreisen wird dieser Mangel zum Glück etwas kaschiert. Dafür danke ich ausdrücklich den Fraktionsmitgliedern, die nicht der Partei angehören.

Obwohl die Umsetzung einiger Wahlziele wie Mindestlohn, Bezahlung von Leiharbeitern oder Berücksichtigung von Lebensarbeitszeiten bei der Berechnung des Renteneintritts durchgesetzt wurden, scheinen die Verbesserungen auf Bundesebene durch die SPD von den Bürgerinnen und Bürgern nicht wahrgenommen zu werden.

Es fehlen im Ortsverein zusätzliche Männer und Frauen, die frische Ideen haben und diese auch umsetzen. Ich arbeite in zwei Ausschüssen sowie für Internetseite und Logo/Claim für Hartenholm. So war es meine Anregung, dafür einen Wettbewerb unter ortsansässigen Profis auszuschrieben, deren erster Teil demnächst mit der Entscheidung für einen Slogan abgeschlossen wird.

Karl-Heinz leistet einen Halbtagsjob in Sachen Flüchtlingshilfe und hat für einen minderjährigen Flüchtling, der alleine gekommen ist, die Vormundschaft übernommen. Die überaus engagierte Arbeit der gut 20köpfigen Helfergruppe wurde während des Neujahrsempfanges gewürdigt. Karl-Heinz erhielt darüber hinaus eine Einladung von der Partei nach Berlin und durfte im Bundestag an einer kleinen Danke-Zeremonie teilnehmen.

Es gab gemeinsame Sitzungen von Ortsverein und Fraktion sowie Besprechungen „auf Zuruf“, wenn es auf die Sitzungen der Gemeindevertretung zuging.

Mit Margrit Brandt, Michael und Claudia Schönnagel konnten wir drei Mitglieder für 25-jährige Treue ehren. Wir hoffen auf weitere gemeinsame Jahre.

Birgit Panten


Jahresbericht SPD Ortsverein Hartenholm für 2014

Die Mitgliederzahl unseres kleinen Ortsvereins liegt weiterhin bei 14 Mitgliedern und einem Gast. Zusammen mit den Aktiven der Fraktion und weiteren Interessenten kommen wir auf rund 20 Personen, von denen etwa die Hälfte aktiv ist. Diese Zahlen sind natürlich ausbaufähig und wieder einmal sollten wir uns Gedanken machen, wie es mit dem Ortsverein weitergehen soll. Partei und Fraktion haben im vergangenen Jahr vier gemeinsame Sitzungen durchgeführt sowie zwei kurzfristig angesetzte Besprechungen vor Sitzungen der Gemeindevertretung.

Drei Parteimitglieder waren in Neumünster dabei, als unsere ehemalige Vorsitzende Elfie Marx von ihrem Arbeitgeber, dem SPD-Landesverband, in den Ruhestand verabschiedet wurde. Darüber haben wir auf unserer Internetseite berichtet.

Als Veranstaltung haben wir ein Sommer-Picknick im Dorf nach den Sommerferien angeboten, das leider nicht vom Wetter begünstigt wurde. Die Familien und Gäste die dabei waren, hatten ihren Spaß bei Spielen, Klönschnack und dem Austausch der mitgebrachten Speisen. Die SPD hat sich wieder am Boßeln der CDU beteiligt, mit nicht ganz so gutem Erfolg wie im Vorjahr.

Sehr aktiv waren unsere Mitglieder in den verschiedenen Arbeitsgruppen der Gemeinde, die über die Ausschüsse hinaus tätig sind. Besonders die Jugendbeauftragten Markus und Kerstin haben sich für den Juco und die Jugendvertretung engagiert. Zudem sind sie bei der Spielplatz AG konstant dabei, diese zu gestalten und attraktiv zu machen, während Mitglieder der anderen Fraktionen eher selten mit anpacken. Auch lässt die Beteiligung der Eltern der Kita- und Schulkinder zu wünschen übrig.

In der Arbeitsgruppe Zukunft für Hartenholm sind Karl-Heinz und Birgit eingebunden und waren an der Entwicklung der Umfrage beteiligt. Weitere Mitglieder haben sich bei deren Durchführung eingebracht. Im Mai gibt es eine Einwohnerversammlung zu dem Thema geben, bei der Ideen entwickelt werden sollen.

Stefan war sehr rührig in Sachen Breitbandausbau und ist weiterhin in den Arbeitsgruppen Sportlerheim und Energie tätig.

Bei den Maßnahmen aus dem Fördertopf Holsteiner Auenland war Karl-Heinz der Koordinator. Wanderkarten, die Ausschilderung von Wanderwegen, der Bau einer Grillhütte auf dem Festplatz, das Anlegen einer Laufbahn und die Aufstellung von Spendern für Hundekottüten wurden von ihm betreut.

Zudem hat Karl-Heinz als Schülerlotse in den dunklen Wintermonaten für ein sicheres Überqueren der Dorfstraße für die Kinder zum Schulbeginn mitgeholfen.

Seit einigen Monaten ist Karl-Heinz auch federführend tätig für den Helferkreis Asylbewerber und hatte zusammen mit Bürgermeister Fallmeier eine hohe Arbeitslast in Sachen Umbau des Robinienhofes, obwohl eigentlich das Amt Kaltenkirchen-Land der Mieter ist.

Und schließlich haben sich unsere Mitglieder auch bei der KulTour wieder stark engagiert, Markus unter anderem mit Plakat und Flyer sowie einem Kursangebot. Für die künftigen Jahre liegen durch Birgit schon Konzepte für weitere unterschiedliche Veranstaltungen unter dem KulTour-Dach vor. In Sachen Kultur war auch der Neujahrsempfang in diesem Jahr mit den Friedensliedern des Jungendchor Plus der Kirchengemeinde sehr positiv aufgenommen worden.

Über die Arbeit der Fraktion in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen wird Stefan berichten.

Ich bedanke mich bei allen, die für unsere Anliegen aktiv sind, die sich durch ihre Zeit, mit Ideen und/oder konkretem Anpacken dafür einsetzen, dass wir den Zielen unseres Wahlprogrammes immer wieder ein Stückchen näher kommen. Denn die Arbeit für ein gut funktionierendes Gemeinwohl in Hartenholm lohnt sich. Ich hoffe, dass alle „bei der Stange“ bleiben und vielleicht noch den einen oder die eine dafür gewinnen können, bei uns mitzumachen.

Birgit Panten


Jahresbericht SPD Ortsverein Hartenholm für 2013

Das Jahr 2013 war sowohl für den Ortsverein als auch für die Fraktion durch die Kommunalwahl im Mai und die Bundestagswahl im September ein besonders arbeitsreiches. Der Einsatz unserer wenigen Aktiven hat sich aber gelohnt, zum einen konnte die Fraktionsstärke von vier Mitgliedern in der Gemeindevertretung gehalten werden, zum anderen haben wir zum Glück genügend Männer und Frauen gewinnen können, als bürgerliche Mitglieder bei uns engagiert mitzumachen.

7 gemeinsame Sitzungen haben Partei und Fraktion durchgeführt, gemeinsam den Kommunalwahlkampf und auch den für die Bundestagswahl bewältigt, eine öffentliche Veranstaltung zum 150-jährigen Parteijubiläum ausgerichtet und eine Pflanzaktion von Blumenzwiebeln am Eingang der Dorfstraße durchgeführt. Alles zusammen hat unsere Parteikasse dezimiert, wie Hanno noch ausführen wird, aber unsere Position im Ort durchaus gestärkt. Dank einiger Spenden konnte zudem ein Minus vermieden werden.

Auch wenn Parteipolitik von uns nicht vertreten wird, werden wir doch als sozialdemokratisch ausgerichtete Menschen wahrgenommen. Dazu beigetragen hat auch ein eigener Internetauftritt, den Markus uns über den Kreis eingerichtet hat. Gerade während der Zeit der Kommunalwahl hatten wir hier eine gute Plattform, um unser Wahlprogramm und unsere Kandidaten bekannter zu machen und auch auf mehr Einzelheiten im Programm eingehen zu können.

Die Anzahl der SPD Mitglieder beträgt nach einem Wegzug noch 14 Mitglieder plus einer Gast-Mitgliedschaft. Das ist ausbaufähig. Wir liegen damit am unteren Rand dessen, was ein eigenständiger Ortsverein leisten kann. Wir haben ja schon einmal mit einer Zusammenlegung etwa mit Schmalfeld nachgedacht, konnten uns aber nicht dazu durchringen.

Im April des vergangenen Jahres haben wir mit Kandidaten, Kaffeeklatsch und Kino im Dorfhaus eine öffentliche Feier zum 150-jährigen Jubiläum der SPD durchgeführt. Dazu wurde der in Eigenarbeit durch die Hilfe von Jesko Brandt gekürzte Jubiläumsfilm gezeigt. Gast war MdB Franz Thönnes. Der Besuch hätte besser sein können, war aber zufriedenstellend. Dank noch einmal an alle, die etwas zur Bewirtung gespendet und mitgeholfen haben.

Bei einem Info-Stand vor EDEKA hat sich die Fraktion präsentiert und ist mit etlichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen.

Einige Plakatwände wurden neu angeschafft. Einen mussten wir gleich hergeben, da ein geliehener Ständer gestohlen wurde. Zudem haben wir Material wie ein Banner sowie Parkscheiben oder Saattüten gekauft.

Durch sehr konzentrierte und motivierte Arbeit aller Aktiven konnten wir ein optisch ansprechendes Wahlprogramm mit Kandidatenvorstellung unter dem moderner gestalteten Titel Dorfspiegel selbst verteilen. Auch hierfür Dank für alle, die sich eingebracht haben.

Nach der Wahl wurden zahlreiche Gespräche mit Blick auf die neue Zusammensetzung der Gemeindevertretung geführt. Auch mit Rücksicht auf das recht eindeutige Wahlergebnis haben wir eine Unterstützung des CDU Bürgermeister-Kandidaten Fallmeier beschlossen. Karl-Heinz konnte als 1. stellv. Bürgermeister durchgesetzt werden. In der Besetzung der Ausschüsse und deren Sitze konnten wird deutlich punkten, zumal die FWH nach einem schnellen Wechsel den Vorsitz im Sozialausschuss nicht halten konnte. Dadurch leiten wir die wichtigen Ausschüsse Bau und Planung sowie Sozial. Zudem stellen wir die Jugendbeauftragten und die Leitung der Arbeitsgruppe Spielplätze. In den anderen Arbeitsgruppen sind wir gut positioniert und konnten viel aus unserem Wahlprogramm schon anstoßen.

Auf Details der Fraktionsarbeit wird unser Fraktionssprecher Stefan noch in seinem Bericht eingehen.

Beim Ausblick auf die kommenden Monate kann ich nur alle Mitglieder aufrufen, sich weiterhin so aktiv einzubringen oder sich zu überlegen, wie sie wieder aktiv werden können. Wir brauchen Jede und Jeden. Gerade im Hinblick auf das Projekt „Dorf mit Zukunft“ liegt viel Projektarbeit vor uns, für die wir viele unterschiedliche Ideen und Ideengeber benötigen. Wenn viele einen kleinen Teil der Arbeit übernehmen, kann daraus etwas großes werden. Das würde unserem Dorf so gut tun.

 

Birgit Panten

 

 
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