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SPD: Bitte keine Schnellschüsse in Sachen Bildungshaus, Herr Grote

Veröffentlicht am 31.03.2017, 10:04 Uhr     Druckversion

Nicolai Steinhau-Kühl, Fraktionsvorsitzender

Nicolai Steinhau-Kühl, Vorsitzender der SPD-Stadtfraktion und Leiter des Ausschusses für Stadtentwicklung, war überrascht über die Medien-Ankündigung von Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, er wolle das Bildungshaus zum 50jährigen Bestehen der Stadt, also bis 2020, fertigstellen und dafür auf den Architektenwettbewerb verzichten. „Das machen wir nicht mit“, betont Steinhau-Kühl.

Das Bildungshaus solle schließlich ein Leuchtturmprojekt für die Stadt werden und ortsprägend sein. „Da reicht es nicht, wenn von der Verwaltung bei vier bis fünf Architektenbüros um entsprechende Entwürfe angefragt und dann ausgewählt wird“, so der Fraktionsvorsitzende. Klar, das zweistufige Architektenwettbewerbsverfahren koste Zeit. „Die sollten wir uns aber auf jeden Fall nehmen, um vernünftige Planungen von Architekten zu erhalten, die solche Großprojekte zu nehmen wissen.“ Außerdem garantiere dieses Verfahren Transparenz. „Bürger und Politik werden angemessen beteiligt. Das halte ich für fair und für eine Frage des Respekts – bei Baukosten von vermutlich 9,8 Millionen Euro aus der öffentlichen Hand.“ Dass das Gebäude dann später fertig werde – denn das Verfahren nimmt etwa ein halbes Jahr in Anspruch - „halte ich vor dem Hintergrund der Wertigkeit des Vorhabens für zweitrangig. Dann wird 2020 anstatt Einweihung eben ein schönes Richtfest gefeiert. Außerdem wurde dieser Wettbewerb mit deutschlandweiten Ausschreibungen und einer Juryentscheidung auch so beschlossen. Dazu stehen wir nach wie vor.“ Weiterhin vergleiche der Oberbürgermeister das geplante Bildungshaus mit der großen dänischen Bibliothek „Dokk1“ in Aarhus. „Selbst dort hat man acht Jahre gebraucht, bis Königin Margarethe von Dänemark das Gebäude einweihen konnte. Gut Ding will eben Weile haben“, so Steinhau-Kühl.

Homepage: SPD-Norderstedt