SPD: Glaubwürdigkeit sieht anders aus - CDU-Votum zur Bürgermeisterwahl nicht nachvollziehbar

Veröffentlicht am 14.09.2018, 15:38 Uhr     Druckversion

Klaus-Dieter Hinck

Bad Bramstedt. „Zum Glück bestimmen die Wählerinnen und Wähler, wer in Bad Bramstedt Bürgermeisterin oder Bürgermeister wird, und nicht eine Partei.“

Mit diesen Worten kommentiert der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Klaus-Dieter Hinck das Votum der CDU, sich nun doch mit einer knappen Mehrheit hinter den Amtsinhaber zu stellen.

 „Noch Anfang Juli hat der Fraktionsvorsitzende der CDU in der örtlichen Presse die große Keule geschwungen und sehr heftige Kritik im Namen der CDU an der Amtsführung des jetzigen Bürgermeisters geübt. Das klang schon nach Generalabrechnung und endete in dem Bedauern, leider keinen eigenen Gegenkandidaten gefunden zu haben. Woher kommt jetzt der 180°-Schwenk? Glaubwürdigkeit sieht anders aus – Klüngelei ist nicht ausgeschlossen.“

Damit spielt Hinck auf die Aussagen der CDU gegenüber der Presse an, es habe „offene Gespräche“ mit dem Bürgermeister gegeben und der „werde sich demnächst mehr Mühe geben“.  Klaus-Dieter Hinck „‘Mehr Mühe geben‘ ist nach 18 Jahren Amtszeit ein eher vernichtendes Zeugnis und alles andere als eine Empfehlung für eine Wiederwahl.“

Doch für die Sozialdemokraten ist die Meinung der CDU nicht wichtig. Schon viele Bürgermeisterwahlen, so wie jüngst in Heide, haben gezeigt, dass die Wählerinnen und Wähler sehr gut wissen, wann Veränderung und Wechsel angesagt sind. Die Direktwahl zum Bürgermeisteramt ist  für alle Wählerinnen und Wähler eine große Chance, für Veränderung zu sorgen,

Klaus-Dieter Hinck: „In der CDU wie auch bei den Grünen hat offenbar eine sehr große Zahl von Mitgliedern erkannt, dass es bei dieser Wahl auch eine echte Alternative gibt, die für den Wechsel steht, klare Führung in der Verwaltung und neuen Schwung in der Ortsentwicklung. Das kann Bad Bramstedt nur gut tun!“

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