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Veröffentlicht am 18.07.2010, 13:02 Uhr     Druckversion
CDU/FDP: Kein demografischer Wandel im Kreis Segeberg

CDU/FDP lehnen es ab, sich im Kreistag mit den Folgen des demographischen Wandels für den Kreis Segeberg zu beschäftigen.

Der in der letzten Kreistagssitzung eingebrachte Antrag der SPD, der Kreistag möge ein „Leitbild zum demographischen Wandel im Kreis Segeberg“ entwickeln, wurde von der CDU/FDP abgelehnt.
Begründet wurde diese Haltung unter anderem damit, dass es schon genug Literatur zu dem Thema gebe.
„Die Vertreter von CDU/FDP haben es immer noch nicht begriffen, wie wichtig es ist, sich jetzt mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auseinander zu setzen, um die Zukunft des Kreises zu sichern“, so SPD-Kreistagsabgeordneter Sass-Olker.
Die Bevölkerung wird immer älter, die Geburtenzahl sinkt drastisch und es besteht die Gefahr der Abwanderung von Arbeitskräften. Allein diese Entwicklungen stellen den Kreis künftig vor Herausforderungen, die nicht einfach ignoriert werden oder auch nur nebenbei angenommen werden können. Die Kreispolitik hat nach Auffassung der SPD die Aufgabe, sich mit den Auswirkungen des demographischen Wandels auseinander zusetzen und sich rechtzeitig für eine nachhaltige Entwicklung des Kreises einzusetzen.
„CDU/FDP stehlen sich aus der Verantwortung für den Kreis Segeberg und wollen Land und Bund die Zukunft unseres Kreises überlassen. Dafür sind sie jedoch nicht gewählt worden“, so Sass-Olker/SPD.

Homepage: SPD-Kreistagsfraktion Segeberg


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