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Offener Brief an den Hauptausschussvorsitzenden Wulf

Veröffentlicht am 10.11.2012, 19:24 Uhr     Druckversion

Offener Brief
zum Artikel „ Gutachter: Jugendamt hat keine Schuld am ‚Fall Bussardweg‘ „ in der Segeberger Zeitung vom 19. Oktober 2012
Sehr geehrter Herr Wulf !
Mit Empörung habe ich heute Ihre Äußerung im o.g. Zeitungsartikel zur Kenntnis genommen.
Wie kann es möglich sein, dass der Vorsitzende des Hauptausschusses , der gemeinsam mit den übrigen Hauptausschussmitgliedern das Gutachten bei Prof. Wolff in Auftrag gegeben hat (einstimmiger Beschluss !!), jetzt der Landrätin unterstellt, sie habe das Gutachten „gekauft“ ?!
„Derjenige, der bezahlt, bekommt halt das, was er hören möchte.“ , verlauten Sie gegenüber der Presse. Diese Aussage lässt nur den Schluss zu, dass Sie gern ein anderes Untersuchungsergebnis gehabt hätten. Ihnen ging es nicht wirklich um Aufklärung, Sie haben eine Möglichkeit gesehen, der Verwaltung, sprich der Landrätin, fehlerhaftes Verhalten nachzuweisen. Diese Hoffnung ist nun mit der Eröffnung des Gutachtens zerschlagen worden.
Statt zufrieden zu sein, dass wir eine Verwaltung haben, die auch in schwierigen Situationen angemessen reagiert, unterstellen Sie Manipulation.
Sie sind allzeit bemüht, Ihre Verantwortung als Vorsitzender des Hauptausschusses zu demonstrieren, dann handeln Sie auch danach und werden Ihrer Aufgabe gerecht.
Ich fordere Sie auf, sich bei der Landrätin und damit der gesamten Verwaltung für Ihre verunglimpfenden Aussagen öffentlich zu entschuldigen.

Edda Lessing
Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion

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