SPD-Fraktion im Segeberger Kreistag

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SPD Kreistagsfraktion setzt sich für selbstbestimmtes Wohnen im Alter ein

Veröffentlicht am 24.11.2014, 09:47 Uhr     Druckversion

Die SPD-Kreistagsfraktion hat sich mit der aktuellen Situation befasst und festgestellt, dass der Bedarf für ein Informationsnetzwerk für alternative Wohnformen im Alter im Kreis Segeberg besteht. Die SPD fordert, dass sich Bürgerinnen und Bürger, die in eine Seniorenwohngemeinschaft ziehen  oder eine gründen wollen,  aus einer Hand informieren können. Auch Projektträger, die eine Wohn- oder Hausgemeinschaft für Senioren konzipieren wollen,  sollen von dem Informationsnetzwerk profitieren.

Die Bedürfnisse von Menschen ab dem Rentenalter haben sich in den letzten Jahren verändert. Die heutige Generation von Senioren ist aktiv, mobil und vielseitig Interessiert. Hieraus resultiert zum Beispiel auch die steigende Zahl von Wohn- und Hausgemeinschaften, wie sie das schleswig-holsteinische Selbstbestimmungsstärkungsgesetz beschreibt. Was noch vor kurzem ein städtisches Phänomen war, findet inzwischen immer mehr Zuspruch im ländlichen Raum.

Im Ausschuss für Ordnung, Verkehr und Gesundheit haben schließlich alle Fraktionen dem Beschlussvorschlag der SPD zugestimmt und die Kreisverwaltung mit der Erarbeitung eines Prüf- und Informationskonzeptes beauftragt. „Mit diesem Beschluss haben wir einen ersten Schritt für mehr Transparenz hinsichtlich der unterschiedlichen Möglichkeiten des Wohnens im Alter gemacht. Das Ziel ist es, die Heimaufsicht mit den vorhandenen Informationsquellen im Kreis, wie z. B. den Pflegestützpunkten, effektiv zu vernetzen. Die unterschiedlichen Wohnangebote sollen von der Heimaufsicht erfasst und rechtlich zugeordnet werden. Interessierte Personen erhalten auf diese Weise alle Informationen aus einer Hand.“ sagt Martin Ahrens, OVG-Ausschusssprecher der SPD-Kreistagsfraktion.


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