SPD-Fraktion im Segeberger Kreistag

Standort: Startseite
Die CDU betreibt Wahlkampf mit alternativen Fakten

Veröffentlicht am 24.02.2017, 16:39 Uhr     Druckversion

Martin Ahrens, stellv. Vors. d. Kreistagsfraktion

Den Anstieg der Anträge für den sogenannten kleinen Waffenschein im Kreis Segeberg führen die CDU-Wahlkämpfer Ole-Christopher Plambeck und Dr. Axel Bernstein auf unsere aktuelle Landesregierung zurück. Sie behaupten, dass es kein Zufall sei, dass dieser Anstieg in die Regierungszeit von SPD, Grünen und SSW falle. Angeblich haben der Rückzug der Polizei aus der Fläche und die steigenden Einbruchszahlen der letzten Jahre die Menschen zutiefst verunsichert.

Dies hat die SPD-Kreistagsfraktion zum Anlass genommen in der gestrigen Sitzung des zuständigen Fachausschusses beim aktuellen Bericht der Waffenbehörde nachzufragen. Es ist tatsächlich so, dass sich das Sicherheitsempfinden einiger Menschen verändert hat. Die Ursachen dafür sind ganz unterschiedlich und konzentrieren sich nicht auf bestimmte Ereignisse, wie z. B. den Anstieg der Einbruchskriminalität. Außerdem bestätigte die Leiterin der Waffenbehörde, dass der Anstieg der Anträge für den kleinen Waffenschein ein bundesweites Phänomen ist und keinesfalls von der Sicherheitspolitik der jeweiligen Landesregierung beeinflusst ist.

Fakt ist, dass unsere Landesregierung eine gute Sicherheitspolitik betrieben hat. Mit der Schaffung von 500 zusätzlichen Stellen, besserer Ausrüstung und mehr Aus- und Fortbildung bei der Polizei wurde viel für die Sicherheit in Schleswig-Holstein getan. Dies belegen z. B. auch die rückläufigen Einbruchszahlen.

„Die große Mehrheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger fühlt sich sicher im Kreis Segeberg. Die CDU sollte nicht versuchen den Menschen im Wahlkampf mit alternativen Fakten etwas anderes zu suggerieren.“, sagt Martin Ahrens, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.


Kommentare
Keine Kommentare
 
So erreichen Sie uns:

Vorsitzende:
Edda Lessing

Geschäftsführung:
Rita Marcussen