SPD-Nahe

Zur Sache

 

Kommunalwahlprogramm der SPD Nahe 2018


 

Sicherung des Standortes der Gemein­schaftsschule in Nahe

Der Gemeinschaftsschulstandort Nahe ist eine wichtige Säule für die Infrastruktur und Kultur unserer Gemeinde. Um auch langfristig diesen Schulstandort zu sichern, ist die Einrichtung einer Oberstufe weiter­hin sinnvoll und notwendig. Den Schul­verband wollen wir hierzu in die Pflicht nehmen. Sparen an der Schule ist sparen an den Zukunftschancen unserer Kinder, daher hat Bildung für uns oberste Priorität.


 

Mitbestimmung von Jugendlichen in der Gemeinde

Vom Gesetzgeber wird schon seit langem eine Beteiligung der jugendlichen Einwoh­ner am politischen Geschehen der Ge­meinden gefor­dert. Über das Projekt „De­mokratie und Kommunalpolitik“ ist der erste Schritt in Richtung Mitbestimmung der Jugend getan. Die Einrichtung eines Jugendrates ist jetzt das nächste Ziel. Ob es um den Aufbau einer offenen Jugendarbeit geht, die Einrichtung eines Jugendraumes oder um weitere Freizeitangebote für die Jugend in Nahe – all diese Themen sind nur mit den Jugendlichen zusammen um­setzbar. Wir wollen, dass die Jugend in Nahe gehört wird und Einfluss nehmen kann.


 

Bücherei

Eine Bücherei ist ein Grundbaustein der kommunalen Bildungs- und Kulturinfra­struktur. Unsere Bücherei steht den Schü­lerinnen und Schülern der Gemeinschafts­schule an drei Vormittagen in der Woche zur Verfügung und wird in der Zeit sehr rege genutzt. Zur Unterstützung des Bil-­dungsauftrages wollen wir die Bücherei an allen Schultagen für die Schülerinnen und Schüler geöffnet sehen. Mit dem Angebot regelmäßiger Lesungen unterstützt die Gemeinde die Präsenz der Bücherei.


 

Seniorenrat

Die Altersstruktur unserer Gesellschaft befindet sich im Wandel und um die Be­lange der Senioren optimal zu vertreten, unterstützen wir die Einrichtung eines Seniorenrates in der Gemeinde Nahe.


 

Familienzentrum

Das Familienzentrum im Dörphus hat in den letzten Monaten richtig Fahrt aufge­nommen. Es ist wirklich ein Zentrum nicht nur für Familien geworden. Ein vielfälti­ges Programm wird angeboten. Alle Besu­cher – von den Kindern bis zu den Senio­ren – fühlen sich wohl und kommen gern ins Familienzentrum. Wir begrüßen und unterstützen, dass die Vernetzung mit anderen Institutionen in unserem Dorf und im Amtsbereich weiter ausgebaut wird.

 

Kindergarten

Unser Kindergarten in Nahe ist spitze!

Damit das so bleibt, muss die Politik die Rahmenbedingungen schaffen, die eine hohe Qualität in der pädagogischen Arbeit und Ausstattung einer Kindertagesstätte sicher stellt und eine ständige weitere Entwicklung ermöglicht.

Die Trägerschaft muss daher in kommu­naler Hand bleiben. Die Gemeinde ist ein attraktiver und sicherer Arbeitgeber – wir haben ein hoch motiviertes und sehr quali­fiziertes Team!

Über den Kindergartenausschuss gestaltet die Gemeinde direkt die Arbeit des Kin­dergarten-Teams zum Wohle der Kinder mit. So kann in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Personal und den Eltern eine Einrichtung betrieben werden, die dicht bei den Bedürfnissen der Familien unseres Dorfes ist. In einer dörflichen Umgebung soll auch eine Kindertagesstätte für die Kinder eine überschaubare Größe behalten. Dem wachsenden Bedarf an Betreuung im Krippen- und Elementarbe­reich wird durch einen weiteren Standort am „Birkenhof“ Rechnung getragen. Die Umbaumaßnahmen werden in Kürze be­ginnen. Mit viel Kreativität wird ein neues Zuhause für die Kinder geschaffen. Wir wünschen uns, dass hier eine erneute Zu­sammenarbeit mit dem „Biohof“ ent­steht und gemeinsame Projekte z.B. zu Themen wie Natur und Tiere entwickelt werden.

Eine Zusammenarbeit mit anderen Kinder­gärten in den Nachbargemeinden begrüßen wir, ohne dass dadurch die Eigenständig­keit unserer Einrichtung aufgegeben wird.


 

Kommunikation

Offene Kommunikation und Transparenz zwischen Politik und Bürgern sind uns ein Anliegen.

Wir sind der Auffassung, dass hier noch viel Bedarf besteht und eine Menge ver­bessert werden kann. Die Bürger sollen über alle wichti­gen Belange in der Ge­meinde Nahe früh­zeitig informiert und mit einbezogen werden. Für Fragen und Anre­gungen muss es An­sprechpartner geben, sodass mehr Bürgernähe entsteht.

Auf der Sitzung der Gemeindevertetung müssen ZuhörerInnen das Geschehen gut verfolgen können. Hierzu wollen wir die erforderliche Technik anschaffen.

Wir setzen uns dafür ein, dass ein Forum für Bürgervorschläge und Fragen einge­richtet wird. Mitbürgern ohne Internet stehen wir, wie bisher auch, als Ansprech­partner zur Verfügung.

In unserer Gemeinde haben wir ein gutes Gemeindearchiv. Dies sollte auch für Interes­sierte online zur Verfügung stehen.

In allen öffentlichen Gebäuden und auf allen Plätzen, brauchen wir dringend öffentliches WLAN – dafür setzten wir uns ein.


 

Ländlicher Zentralort

Nahe und Itzstedt als ländlicher Zentralort haben gleiche strukturelle Probleme. Sie besitzen bereits eine gemeinsame Verwal­tung, tragen Verantwortung für den ländli­chen Raum und streben eine stärkere Zu­sammenarbeit an. Ein Thema, für das wir uns einsetzen werden, ist die kommunale Energieerzeugung (Photo­voltaik) sowie weitere Energiesparmaß­nahmen in unseren öffentlichen Gebäuden.


 

Wege und Beleuchtung

Das Wegenetz in Nahe ist relativ alt. Viele Straßen und Gehwege müssen saniert werden und sind zurzeit für Rollstuhlfahrer nicht geeignet.

Hinzu kommt, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge immer schwerer und breiter werden und bei Ausweichmanövern auf die Fußwege ausweichen.

Die Gemeinde scheut derzeit grundlegende Straßensanierungen, weil diese in der derzeitigen Form der Ausbausatzung mit erheblichen Kosten für die Anwohner verbunden sind. Die SPD will die beste­hende Ausbau­satzung abschaffen und in ein gerechtes System umwandeln, das den Erhalt der Straßen finanziell sichert. Dazu werden wir in den kommenden Monaten mit Ihnen in den Dialog treten.

Unser Abwassersystem ist weiter zu sanie­ren und mit einem Konzept nachhaltig zu begleiten.

Für unseren zentralen Dorfplatz haben wir mit dem Bau des Platzes der Generationen nach Jahrzehnten eine Lösung gefunden und verwirklicht.

Wesentlich größere Anstrengungen sind bei der Erstellung eines dringend benötig­ten Dorfentwick­lungsplanes erforderlich. Wir treten dafür ein, unter fachlicher Be­ratung den Ort nachhal­tig zu entwickeln. Damit wollen wir alters­gerechtes, betreutes Wohnen und einen Treff­punkt für die Jugend ermög­lichen. Unser Ziel ist eine Verkehrsführung im Ort mit baulicher Verkehrsberuhigung, Gewichtsbeschrän­kung in Straßen, Aus­bau des ÖPNV. Neue Ideen zur Teilnahme am Verkehr, wie z.B. Ringerweiterung des HVV, Carsharing wollen wir verfolgen. Der Bahndamm soll als Radwanderweg erhal­ten bleiben, aber nicht als Schnellweg befestigt werden. Eine außreichende Beleuchtung der inner­örtlichen Strecke ist zu prüfen

Die Gemeindeflächen sollen farbenfroh und nachhaltig bepflanzt werden.

Die Straßenbeleuchtung ist teilweise man­gelhaft. Zu weite Abstände der Later­nen, zu schwaches Licht und Bewuchs, der Lampen verdeckt, machen abendliche Spaziergänge zu einem Abenteuer. Wir haben uns in den letzten Jahren dafür eingesetzt, die alten Laternen nach und nach durch LED-Leuchten zu ersetzen. Dabei soll mit den Laternen begonnen werden, die den höchsten Energiever­brauch haben. Wichtig ist uns dabei, dass wir standardisierte Lampentypen verwen­den, um die Ersatzteilbevorratung zu ver­einfachen. Außerden sollen die Lampen zielgerichtet nur Straßen und Gehwege ausleuchten, nicht aber die Grundstücke und Häuser der Anwohner. Wir plädieren dafür, Lampen zu verwenden, die zu be­stimmten Zeiten gedimmt werden kön­nen, um einerseits weitere Energie zu sparen, aber auch, um die Lichtverschmut­zung einzudämmen und die Tierwelt zu scho­nen.

Wir haben mittlerweile ein gutes Netz von Fuß- und Wanderwegen. Eine Lücke in diesem Netz ist die Verbindung vom Torf­redder zum Bahndamm hinter dem Indus­triegebiet. Diese Lücke möchten wir schließen. Weitere Sitzgelegenheiten und Unterstellmöglichkeiten an den Wan­der­wegen halten wir für erforderlich, wo­bei Ideen zur Gestaltung (Kunst im Ge­lände) angedacht sind.

Eine Hundewiese soll zur Verfügung ge­stellt werden.

Die Obstbäume am Bahndamm sind in einem schlechten Zustand. Hier sind drin­gend Pflegemaßnahmen erforderlich, und die Beschilderung der Bäume muss erneu­ert werden. Dafür setzen wir uns weiterhin ein.

Das ländliche Ortsbild Nahes entwickelt sich durch Ausweisung neuer Baugebiete und durch Verdichtung weiter. Dadurch werden Einrichtungen erforderlich, die für Städte selbstverständlich sind. So fehlen derzeit öffentliche Toiletten in Nahe, be­sonders im Bereich der Supermärkte mit hohen Besucherzahlen. Auch werden weitere Ruhebänke innerorts benötigt.

Sozial – Gerecht – Vor Ort – Rückblick auf 5 Jahre

In Nahe hat sich in den letzen 5 Jahren viel getan. Eines der größten Projekte war der Umbau des Dörphus, der nicht nur für das neue Familienzentrum, sondern auch für viele Aktivitäten der ortsansässigen Ver­eine und Verbände einen wunderbaren Begeg­nungsort geschaffen hat. Die Umge­staltung des Platzes vor dem Dörphus in den „Platz der Generationen“ hat dafür gesorgt, dass die Gemeinde Nahe über ein echtes Dorf­zentrum verfügt. Schon zwei­mal haben alle Vereine und Verbände zusammen auf diesem Platz ein Dorffest gefeiert.

Alle Gemeinden in Schleswig-Holstein sind nach der Gemeindeordnung ver­pflichtet, die Jugendlichen in die Arbeit der Gemeinde einzubinden. Nahe, Itzstedt und Kayhude haben, in Zusammenarbeit mit der Schule im Alsterland und der Jugend­Akademie Segeberg, einen ersten Schritt zur Umsetzung dieser Aufgabe unternom­men. Mit einem regelmäßigen Workshop für die 9. Klassen zum Thema Kommu­nalpolitik und Schule“ lernen die Schüler praxisnah wie eine Gemeinde funktioniert und wie man den Wohnort mitgestalten kann.

Die Stunden für die Jugendarbeit wurden erhöht, der Volkstrauertag hat sich zu einem Gedenk­tag für alle Generationen entwickelt. Ein Veranstaltungskalender informiert zweimal im Jahr, was in wel­chem Ort gerade los ist. Vom Fotovortrag, über Informationsveran­staltungen und Lesungen - der Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales der Ge­meinde hat diverse Veranstaltungen auf die Beine gestellt und so dazu beigetragen, dass Nahe sich als lebendige Gemeinde präsentiert.


 

 

 

 

 

 

 

 
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