SPD-Nahe

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hier in Nahe

 

In ihrer gestrigen Konzeptionssitzung entwickelten Teile der Naher SPD Strategien zur Ortsentwicklung. Dabei wurden auch umfangreiche Überlegungen zur Vermeidung neuer Baugebiete angestellt und im Folgenden zusammen gefasst:

 

Alternatiefvorschläge zum Projektgebiet Wohnbebauung in Nahe für morgen, übermorgen und die Zukunft

 

Alternative 1: Doppelnutzung von Parkflächen

Parkplätze, wie z.B. am Bürgerhaus, werden in einer Doppelnutzung wechselweise als Park- und als Sportplatz genutzt. Damit stände der jetzige Sportplatz als Bauland zur Verfügung.

 

Alternative 2: Bebauung nicht genutzter Straßenabschnitte

Das betrifft Straßen und Wege, die wenig vom Verkehr genutzt werden und an denen meist landwirtschaftliche Flächen liegen. Hier könnte also streifiges Bauland entstehen, z.B. im Busch oder in Nienrögen. Betroffene Landwirte müssten dann abschnittsweise über den eigenen Acker fahren. Bei heutiger Technik ist das zumutbar.

 

Alternative 3: Wohnen am Rückhaltebecken

Bauland mit Hanglage und Seeblick. Welcher Bootsbesitzer würde nicht gern Bauland mit Blick auf das Wasser, mit berechenbarem Tidenhub, zum Normalpreis erwerben?

 

Alternative 4: Turmbebauung der Verkehrsinsel

Beliebt bei Grundstückskäufern sind Grundstücke mit Windmühlen, Wassertürmen oder Leuchttürmen.Warum also nicht im Verkehrskreisel mit bevorzugter Verkehrsanbindung ganz individuell in die Höhe bauen und ein Zeichen setzen?

 

Alternative 5: Wendehämmer sind überflüssig

Der Wendehammer am Ende jeder Sackgasse ist reiner Luxus. Wozu hat jedes Auto einen Rückwärtsgang und viele Fahrzeuge inzwischen auch eine Rückfahrkamera? Folglich bietet der Wendehammer Raum für bauliche, innerörtliche Verdichtung.

 

Alternative 6: Sümpfe können genutzt werden

Dank heutiger Rammtechnik ließe sich über dem Moor schwebend eine Bebauung auf Stelzen errichten. Wohnen über dem Naturreservat wäre zeitgemäß und käme auch der Natur zugute. Stets im Blick, gut kontrolliert wäre ihr Erhalt nachhaltig gesichert.

 

Alternative 7: Was Kinder können, gelingt auch Familien

Abgeleitet von der Idee des Waldkindergartens ließe sich auch das Waldwohnen, z.B. im Naher Schulwald entwickeln: Nachts dort schlafen, tagsüber in die Stadt zum Arbeiten. Für die praktische Umsetzung sollte ein Ausschuss gebildet werden. Eine NGO könnte sich auch damit befassen.

 

Alternative 8: Warum nicht in die Tiefe gehen?

Ansätze, in den Untergrund zu gehen, bietet die ehemalige Naher Kiesgrube. Hier wäre über eine weitere Vertiefung ein ganzer unterirdischer Wohnkomplex zu errichten, der mit einer Ausgleichspflanzung, Wald auf dem Dach, ökologische Vorgaben erfüllen könnte. Beispiele dieses Wohnens gibt es z.B. in Österreich.

 

 

 

Alternative 9: Wohnraum durch Verzicht

Ältere Menschen, so ab 50 Jahre, benötigen zunehmend eine besondere Infrastruktur, z.B. ein öffentliches Verkehrsnetz, Ärzte, Kliniken. Das bietet Hamburg in besonderem Maße. Wenn nun alle „Alten“ freiwillig nach Hamburg zögen, hätte Nahe ohne Ausweisung von Baugebieten Wohnraum für Zuzugswillige.

 

Alternative 10: Wohnen im Büro

Der Ausschuss gibt zu, dass diese Alternative nicht ganz neu ist und zum Witzeln verführt. Aber im Amt Itzstedt wird nun mal nicht nachts gearbeitet und so wäre eine Doppelnutzung durchaus überlegenswert. Zumal, wenn die dort Tätigen da wohnten, würde deren bisheriger Wohnraum frei.

 

Der Ausschuss gibt als Fazit zu bedenken, dass er als Arbeitsgrundlage das Naher Archiv mit den alten Postkarten zur Verfügung hatte. Schwarz-Weißbilder von unbefestigten Feldwegen im Ort, Kolonialwarenhandel, Milchkannen prägten den Ort. Das Leben war mühsam, hart und kalt. Und man schrieb sich keine Postkarten über Baugebiete.

 

Protokoll: W.Matzick

Nahe, von gestern

 
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