Kinderschutzbund gebührt große Anerkennung – unwürdige Entscheidung im Schulverband

Veröffentlicht am 28.10.2018, 20:24 Uhr     Druckversion

Manfred Spies

Bad Bramstedt. „Dem Kinderschutzbund gebührt unsere größte Anerkennung und Dank für die jahrzehntelange Arbeit insbesondere im Bereich der Offenen Ganztagsschule. Der ‚Rauswurf‘ durch die Umlandbürgermeister und die örtliche CDU in der jüngsten Sitzung des Schulverbandes ist völlig unangemessen.“

Mit diesen Worten kommentiert Dr. Manfred Spies, SPD-Stadtverordneter, die jüngste Entscheidung des Schulverbandes, die Offene Ganztagsschule spontan nicht mehr vom Kinderschutzbund, sondern durch einen neuen, noch nicht einmal gegründeten Verein organisieren zu lassen.

 


„Diese Entscheidung und besonders das extrem unangemessene Verhalten eines CDU-Vertreters zu Beginn der Versammlung, der immerhin stellvertretender Bürgermeister ist, sind ein Schlag ins Gesicht des DKSB und für alle, die bislang dachten, dass ehrenamtliches Engagement in der Stadt gebührende Anerkennung finden würde. Ohne den DKSB hätten wir unsere Lebenswelt Schule und die OGS Auenland nicht in der heutigen Form!“

Auf mehrfache Nachfrage von Dr. Manfred Spies konnten in der Sitzung keine sachlichen Gründe für eine Unzufriedenheit mit der Arbeit des Kinderschutzbundes ermittelt werden. Der eigentliche Grund liegt offenbar in einem Brief des DKSB an den Schulverband, in dem es um die Schaffung einer hauptamtlichen Geschäftsführung ging, um den stark angewachsenen Aufgaben gerecht werden zu können.

Für die SPD ist der Beschluss des Schulverbandes eine weitere Bestätigung dafür, dass in Bad Bramstedt bei den Schulen mit zweierlei Maß gemessen wird. Obwohl der DKSB über 10 Jahre ehrenamtlich und somit zum Nulltarif für den Schulverband gearbeitet hat, wird die Entscheidung offenbar auch mit möglichen, bisher nicht bezifferbaren zukünftigen Einsparmöglichkeiten begründet.
„Bei Bildung wird nicht gespart“, hieß es noch im Kommunalwahlkampf unisono bei CDU, FDP und Grünen. Doch kaum ist die Wahl vorbei, scheint das für die Schulverbandsschulen nicht mehr gelten zu sollen“, so Manfred Spies weiter. „Hier wird richtig Schaden am Ehrenamt und Schaden an der Bildungslandschaft verursacht. Uns fehlen die Worte.“

Homepage: SPD Bad Bramstedt


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