SPD: Belastung von KiTa-Eltern darf nicht steigen! -

Veröffentlicht am 28.09.2020, 12:27 Uhr     Druckversion

SPD Bad Bramstedt legt Resolution an das Land Schleswig-Holstein vor

Bad Bramstedt. Die Bad Bramstedter SPD möchte finanziellen Ungerechtigkeiten, die die Reform der KiTa-Beiträge im Land Schleswig-Holstein mit sich gebracht hat, korrigiert wissen. Dazu legt sie eine Resolution zur Sitzung des Sozialausschusses der Stadt Bad Bramstedt vor.

 

SPD-Stadtverordnete Karin Steffen: „Das Land hat zwar für Kindertagesstätten einen Beitragsdeckel ab 1.8. beschlossen, aber gleichzeitig das von der Vorgängerregierung etablierte Krippengeld von 100 EUR  monatlich gestrichen.  Dieses Vorgehen hat in vielen Kommunen, auch in Bad Bramstedt, dazu geführt, dass Eltern von Krippenkindern nun höhere Elternbeiträge zu leisten haben. Durch das Krippengeld waren die Familien somit finanziell besser gestellt als durch die Kita-Reform 2020. Das muss das Land Schleswig-Holstein nachkorrigieren.“

 

In der von der SPD vorgelegten Resolution heißt es: Die Stadt Bad Bramstedt fordert die regierungstragenden Fraktionen im Schleswig-Holsteinischen Landtag sowie die Landesregierung auf, die versprochene Entlastung für ALLE betroffenen Familien in Schleswig-Holstein auch umzusetzen. … Die Mehrkosten, die den Familien durch den Wegfall des Krippengeldes entstehen, sind so kurzfristig wie möglich durch geeignete Maßnahmen aus dem Landeshaushalt zu kompensieren.

Zudem setzt sich die Resolution für Tagesmütter ein, die derzeit Ausfallzeiten nicht bezahlt bekommen, wie es in KiTas üblich ist. Die Forderung lautet: Die Kindertagespflege darf durch das neue Gesetz nicht schlechter gestellt werden als vorher und nicht schlechter gestellt werden als die Kindertageseinrichtungen.

Karin SteffenKarin Steffen: „Während in anderen Bundesländern bereits kostenfreie KiTa-Plätze angeboten werden, müssen wir in Schleswig-Holstein immer noch um Verbesserungen für Eltern und Personal kämpfen. Unser Ziel bleibt die kostenfreie und nachhaltig gute Grundversorgung in der KiTa für alle Kinder.“




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