SPD lehnt kulturellen und sozialen Kahlschlag ab – Bad Bramstedt soll lebenswert bleiben!

Veröffentlicht am 04.01.2021, 17:12 Uhr     Druckversion

Bad Bramstedt. „Wir wollen Bad Bramstedt als lebens- und liebenswerte Stadt erhalten mit einem guten kulturellen und sozialen Angebot,“ mit diesen Worten kommentiert die Bad Bramstedter SPD die offensichtlichen Bestrebungen einiger Kräfte in der CDU, auf Biegen und Brechen eine schwarze Null im städtischen Haushalt zu erreichen.

Fraktionssprecher Jan-Uwe Schadendorf: „Die schwarze Null ließe sich derzeit nur durch radikale Einschnitte erreichen. Man müsste entweder a) Freibad und Jugendzentrum und Bücherei und Theater sofort schließen oder b) rund ein Viertel des Personals der Stadtverwaltung entlassen. Beides werden wir auf keinen Fall mitmachen und wir können uns überhaupt nicht vorstellen, dass das im Sinne der Bad Bramstedter Bürgerinnen und Bürger wäre. Wenn die CDU solche Vorschläge auf dem Zettel hat, soll sie das kund tun und sich dafür eine Mehrheit suchen. Bei uns findet sie diese Stimmen nicht!“

Die SPD steht zu diesen Einrichtungen ebenso wie zum Neubau der Feuerwehr, dem Neubau eines medizinischen Versorgungszentrums am Lohstücker Weg, der Sanierung der Sportanlagen auf dem Schäferberg und vielen weiteren sinnvollen Zukunftsprojekten.

„Unsere Stadt hat sich gerade auf den Weg gemacht, viele Dinge aufzuholen, die in den letzten Jahren noch nicht angepackt wurden oder nicht angepackt werden konnten,“ meint Schadendorf. „Diesen Prozess wollen wir positiv begleiten und nicht durch eine rigide Sparpolitik gleich wieder abwürgen. Die Investitionen in neue Gewerbegebiete und somit die Ansiedlung neuer Betriebe wird viel von dem Geld wieder in die Kasse der Stadt spülen, das wir heute investieren müssen.“

Im Übrigen ist die SPD sehr verwundert, dass auch drei Wochen nach der Ablehnung des städtischen Haushaltes durch CDU und FDP von beiden Parteien nicht zu hören ist, wie sie sich das weitere Vorgehen vorstellen. „Noch liegt nicht ein einziger Vorschlag vor, obwohl die CDU vor drei Wochen behauptete, sie hätte schon ganz konkrete Pläne. Der Ball liegt im Feld von CDU und FDP, sie mögen nun endlich klar sagen, wie sie bis zum 1. Februar 2021 zu einem genehmigten Haushaltsplan kommen wollen, damit die Stadt handlungsfähig bleibt.“




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