SPD: Unternehmen müssen sich auf die Stadt verlassen können

Veröffentlicht am 12.04.2021, 22:23 Uhr     Druckversion

Bad Bramstedt. Mit Erstaunen hat die Bad Bramstedter SPD den vorliegenden Vorschlag der örtlichen CDU zur Kenntnis genommen, über den Verkauf der Gewerbegrundstücke am Lohstücker Weg neu zu beraten und in laufende Verhandlungen einzugreifen.

Die SPD fordert Vertrauensschutz für Unternehmen und lehnt Neuverhandlungen zum jetzigen Zeitpunkt ab.

Fraktionsvorsitzender Jan-Uwe Schadendorf: „Zu den bereits erschlossenen Gewerbegrundstücken im B-Plan Nr. 58 haben die Stadtverordneten bereits über die Verkäufe entschieden und ein kleiner Rest ist verpachtet. Da gibt es derzeit nichts mehr zu verkaufen. Wovon die CDU redet, wenn sie von „Vermarktung beginnen“ spricht, ist nicht nachvollziehbar. Wir als SPD sind froh, dass dort die Ansiedlung der Firma LINK gelungen ist. Das ist ein Glücksfall für die Stadt, da sollte auch die CDU nicht mehr dran drehen wollen, sondern sich für die Stadt freuen.“

Im gerade verabschiedeten, benachbarten B-Plan Nr. 61 habe die Stadtverwaltung erst im März an alle Fraktionen eine aktuelle Liste der Unternehmen gegeben, mit denen man derzeit in Verhandlungen stehe. Der B-Plan 61 sei gerade Ende März final von den Stadtverordneten beschlossen worden und habe erst damit einen Stand erreicht, an Verkäufe denken zu können.

Schadendorf: „Es laufen bereits seit längerer Zeit diverse Gespräche mit interessierten Unternehmen. Diese müssen sich auf die Stadtverwaltung  als Verhandlungs- und Vertragspartner verlassen können. Daher sollten die Stadtpolitiker sich sehr zurückhalten, jetzt mit neuen Vorschlägen und Ideen in laufende Verhandlungen hineingrätschen zu wollen, wie es die CDU offenbar anstrebt. Es war schon immer Sache der Verwaltung, solche Verhandlungen zu führen, und nur bei Bedarf die Politik hinzu zu ziehen.“

Die SPD ist sehr erfreut über die aktive Wirtschaftsförderung, wie sie von der Bürgermeisterin zurzeit auf die Beine gestellt wird. „Endlich soll aktiv auf die Unternehmen zugegangen und Unterstützung bei deren Unternehmensplänen angeboten werden. Das ist gut und richtig, damit wir attraktive Arbeitsplätze am Ort bieten können und die Stadt finanziell auf kräftigere Beine gestellt werden kann. Daran sollten alle Parteien interessiert sein und unterstützen.“




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